- Das Konzept „Time Till Open Source Alternative“ wird vorgeschlagen und dazu werden Daten untersucht
- Im Durchschnitt 7 Jahre
- Genug Zeit, um mit proprietärer Software Geld zu verdienen
- Selbst wenn eine Open-Source-Alternative erscheint, dauert es oft noch einige Jahre, bis sie einen vollständigen Ersatz bieten kann
- Es wird immer schneller; der Rekord liegt bei 244 Tagen mit Foam als Alternative zu Roam
- 39 Beispiele
- Unix (1973-10-01) → GNU/Linux (1991-09-17) = 6560 Tage
- Photoshop (1990-02-19) → GIMP (1998-06-02) = 3025 Tage
- 1Password (2006-06-18) → Bitwarden (2016-08-10) = 3706 Tage
- Slack (2013-08-01) → Mattermost (2015-10-02) = 792 Tage
- Seit den 2000er-Jahren sind mit dem Aufstieg des Webs und der GitHub-Ära mehr Alternativen entstanden, und das Tempo nimmt weiter zu
- TTOSA bedeutet nicht zwingend eine vollständig austauschbare Alternative. Darunter sind auch sehr frühe Alternativen, die fast unbenutzbar sind
- Viele Open-Source-Alternativen wurden nicht von Hackern, sondern von Unternehmen entwickelt, und diese Unternehmen wollen Geld verdienen
- Sie verdienen ihr Geld nicht direkt mit der Software, sondern mit Cloud-Hosting, Sponsoring, Enterprise-Funktionen usw.
- Wie wird es am Ende ausgehen? (Behauptung des Autors)
- "All software will be open source, and no one will make money with software."
- "Alle Software wird Open Source sein, und niemand wird mit Software Geld verdienen."
- Software wird immer einfacher zu erstellen und leichter zu teilen
- Proprietäre Software ist am Ende, wenn ihr die Ressourcen ausgehen, Open Source stirbt, wenn das öffentliche Interesse nachlässt
→ Berühmte Open-Source-Projekte sterben letztlich nie. Sobald sie ein gewisses Maß an Popularität erreicht haben, kommen kontinuierlich neue Mitwirkende hinzu
- Mit Open Source lässt sich nicht viel Geld verdienen, und in Zukunft wird es noch weniger sein
2 Kommentare
Nun ja. Viele Open-Source-Alternativen sind oft self-hosted ... und das kostet ebenfalls.
Der Autor stellt am Ende des Artikels die folgende Behauptung auf und führt dazu stützende Argumente an, aber ehrlich gesagt kann ich mich damit nicht besonders identifizieren.
Wenn man darüber nachdenkt, hier unmittelbare Geschäftschancen zu finden ... wäre es schön, wenn es auch hierzulande mehr Menschen gäbe, die hervorragende Open-Source-Alternativen entwickeln und diese dann weiter ausbauen.