Erzählt ganz entspannt, was ihr für dieses Wochenende geplant habt.
Ein Buch, das ihr lesen wollt, ein Ort, den ihr besuchen möchtet, etwas, das ihr ausprobieren wollt ... alles ist willkommen.
Auch Hilfegesuche oder Feedback-Anfragen sind gern gesehen.
Natürlich! Es ist auch völlig großartig, einfach nichts zu tun und sich auszuruhen.
Schreibt gern auch einen kurzen Rückblick darauf, was aus euren Plänen vom letzten Wochenende geworden ist.
8 Kommentare
Ich habe ein Buch mit dem Titel Felicias Reise gelesen.
Es ist von einer Autorin, die ich mag, aber dieses Buch ist bisher eher nur so lala.
Meine Psyche fährt Achterbahn, aber was ich heute erkannt habe, ist, dass ich einfach auch das genießen und glücklich leben werde. Also ... habe ich eine große Koalition mit meinem Ich gebildet!
Deshalb werde ich morgen ganz wie ein Hacker die Bettdecke über den Kopf ziehen und den ganzen Tag schreiben, mit NAND Tetris bauen und Spiele entwickeln. Yaho.
Ich habe letztes Wochenende alle Pflanzen gesetzt, die ich in den Gemüsegarten pflanzen wollte. Dieses Wochenende will ich Unkrautvlies auslegen, damit in der Umgebung kein Unkraut wächst, und den Hof ein wenig aufräumen.
Außerdem habe ich vor, etwas zu entspannen und ein bisschen auf der Xbox Series S zu spielen, die ich vor zwei Wochen gekauft habe.
Was macht ihr dieses Wochenende?
In einer Ecke unseres neu bezogenen Büros haben wir diesmal einen nutzbaren Bereich eingerichtet.
Dort wollen wir mit befreundeten Entwickler:innen einen Brettspielabend veranstalten.
Ich finde, Brettspiele sind wirklich großartig, wenn man lange zusammensitzen, reden und gemeinsam Spaß haben möchte.
Könnt ihr vielleicht ein Brettspiel fürs Leben empfehlen? :)
Wenn ich nur genau eins empfehlen dürfte, würde ich die 18xx-Reihe empfehlen. Es gibt unzählige Varianten, aber im Großen und Ganzen sind sie sich alle ähnlich. Ich poste hier einen Einführungstext, den ich früher mal auf Facebook hingeschrieben hatte.
Es gibt eine Brettspielreihe namens 18XX (kein Schimpfwort).
Ausgehend von dem 1974 erschienenen Spiel 1829 haben zahlreiche Designer dieses Konzept übernommen und Hunderte Nachfolger entwickelt, wodurch daraus eine ganze Reihe geworden ist.
Im Kern ist es ein Aktien- und Zugspiel, in dem man Eisenbahngesellschaften im 19. Jahrhundert betreibt. Je nach Jahreszahl im XX unterscheiden sich Land/Region und die Regeln leicht, aber es gibt gemeinsame Merkmale:
Ziel des Spiels ist es, viel Geld zu verdienen (Bargeld + Aktien).
Ich als Spieler bin ein "Aktieninvestor" und kaufe und verkaufe Aktien von Eisenbahngesellschaften.
Wenn ich von einer bestimmten Gesellschaft die meisten Aktien halte, werde ich zum "Präsidenten" dieser Gesellschaft und leite sie. Ich verlege Gleise und transportiere Güter, um Geld zu verdienen. Dieses verdiente Geld gehört aber nicht mir, sondern der Gesellschaft. Mein Geld und das Geld der Gesellschaft sind also strikt getrennt. (Man kann sich das wie natürliche Person und juristische Person vorstellen.)
Wenn die Gesellschaft Geld verdient und Dividenden an die Aktionäre ausschüttet, steigt der Aktienkurs. Werden Dividenden zurückgehalten, um Kapital zu sammeln, fällt der Aktienkurs.
Die Gesellschaft sammelt Kapital, kauft davon Züge und verdient mit ihrem Betrieb Geld. Es gibt Züge vom 2-Zug, der nur zwischen 2 Städten fährt, bis zum 6-Zug, der 6 Städte durchquert, und am Ende wird auf den D-(Diesel-)Zug aufgerüstet. Frühe Züge wie 2, 3 oder 4 werden zu einem bestimmten Zeitpunkt aus dem Spiel entfernt.
Wenn Aktionäre Aktien verkaufen, fällt der Aktienkurs. Gibt es jemanden, der mehr Aktien hält als ich als Präsident, geht die Kontrolle über die Gesellschaft auf diese Person über.
Das sind die grundlegendsten Regeln. In den meisten Brettspielen mache ich irgendetwas und verdiene allein Geld, hier werde ich aber Präsident einer Aktiengesellschaft. Das Geld, das ich verdiene, gehört nicht vollständig mir. Durch Dividenden lasse ich auch andere Aktionäre Geld verdienen, deshalb braucht man zum Gewinnen komplexe Kalkulationen.
Man kann sogar das gesamte Vermögen der Gesellschaft verscherbeln, sie leer räumen, dann die Aktien verkaufen und die Gesellschaft an den zweitgrößten Aktionär abgeben.
Dazu kommen noch Fusionen von Gesellschaften, Leerverkäufe, unterschiedliche Arten von betriebenen Zügen sowie verschiedene Gesellschaftstypen von Privatbahnen bis hin zu regionalen und internationalen Gesellschaften — dann wird es zu einem wirklich komplexen Aktienspiel.
1889, die Shikoku Railway History (man baut Eisenbahnen auf der japanischen Insel Shikoku), die man am kürzesten spielen kann, lässt sich unter der Voraussetzung, dass man die Grundregeln kennt, in etwa 3 Stunden wirklich zügig spielen.
1817 (so benannt zur Erinnerung an die Eröffnung der New Yorker Börse) enthält Finanzmechaniken wie Leerverkäufe und feindliche Übernahmen und dauert selbst im schnellsten Fall etwa 6 bis 9 Stunden. So etwas wie 18OE, das den ganzen europäischen Kontinent umfasst, dauert etwa 12 Stunden.
Aber von den Spielen, die ich ausprobiert habe, bietet es wirklich einen einzigartigen Reiz. Wenn man das Aktiensystem kennt, zieht es einen umso mehr hinein.
Ich versuche ständig, Leute in meinem Umfeld zu überreden, es immer wieder mitzuspielen, aber das ist nicht leicht.
Sich zusammen hinzusetzen und 3 Stunden lang ein Brettspiel zu spielen, ist wohl wirklich nicht einfach ... (obwohl man stundenlang zusammen trinken kann!!)
Könnt ihr ein empfehlenswertes Brettspiel vorschlagen? Haha, ich habe schon Splendor und Catan, aber langsam möchte ich auch mal etwas anderes ausprobieren!
Das hängt ein bisschen von den Vorlieben ab.