Bei AMD-Prozessoren wurde in Spielen unter Windows 11 und 10 bei aktiviertem fTPM ein Leistungsabfall festgestellt
(hardwaretimes.com)Laut aktuellen Beschwerden auf Reddit und im LTT-Forum haben AMD-Prozessoren sowohl unter Windows 11 als auch unter Windows 10 mit Einbußen bei der CPU- und GPU-Leistung zu kämpfen. Verschiedenen Quellen zufolge ist fTPM, AMDs Firmware-Implementierung von TPM, der Übeltäter. Zu den Hauptsymptomen des Problems gehören zufällige Ruckler und stotternder Ton.
Wenn man fTPM im BIOS deaktiviert, verschwinden all diese Probleme. Allerdings ist TPM, wie Sie wissen, eine der zentralen Anforderungen von Windows 11. AMDs Ryzen-Prozessoren hatten bereits bei der Veröffentlichung des neuen Betriebssystems mit zahlreichen leistungsbezogenen Bugs zu kämpfen. Dazu gehörten eine verringerte L3-Cache-Latenz sowie eine nicht optimale Thread-Planung.
Merkwürdig ist, dass diese Probleme diesmal nicht nur unter Windows 11, sondern auch unter Windows 10 gemeldet werden. Man muss abwarten, bis Microsoft oder AMD auf diese Berichte reagieren.
3 Kommentare
Fühlt sich an, als wäre die Zeit gekommen, wieder zu Intel zurückzukehren.
AMD baut zwar gute Prozessoren, aber es scheint, als würde die Software immer wieder dieses oder jenes Problem verursachen.
Meinen nächsten Desktop möchte ich mit Ryzen zusammenstellen … Hoffentlich sind bis dahin alle Probleme behoben, haha.
Dass das gelegentliche Ruckeln und die Audioaussetzer ein Ryzen-Problem waren ...