4 Punkte von xguru 2021-09-24 | 3 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • War für Downstream-Patches berüchtigt, aber immer mehr Code wird Upstream übernommen

  • Wechsel zu Android GKI (Generic Kernel Image), um die Fragmentierung zu verringern

  • Auf der Konferenz LPC2021

→ Mit dem auf Android 12 und Linux 5.10 basierenden GKI-Image wurde die Fragmentierung nahezu beseitigt

→ Mit Android 12 GKI wurden die meisten Kernel-Funktionen von Anbietern/OEMs in den Linux-Kernel Upstream übernommen, als Anbieter-Module/Hooks getrennt oder in den gemeinsamen Android-Kernel gemergt

  • Künftig soll die technische Schuld bis 2023–2024 reduziert werden

→ Für neue Funktionen wird ein „Upstream First“-Entwicklungsmodell angestrebt

→ Google konzentriert sich derzeit darauf, alle Out-of-Tree-Patches aus dem gemeinsamen Android-Kernel Upstream zu bringen

3 Kommentare

 
kernel0 2021-09-24

Ich kannte „Upstream First“ nicht gut und habe deshalb danach gesucht: https://www.redhat.com/ko/blog/what-open-source-upstream

 
galadbran 2021-09-25

Berüchtigt für Downstream-Patches = Android nutzt den Linux-Kernel, nahm den Linux-Kernel, machte nur für sich selbst Patches daran und nutzte sie für Android, ohne diese Patches in das Linux-Kernel-Projekt zurückzuführen (beizutragen) – dafür war es berüchtigt.

Ist das in diesem Sinne gemeint?

 
xguru 2021-09-25

Ich verstehe es so, wie Sie es beschrieben haben. Im Fall von Samsung gab es auch einen Artikel dazu, dass das Unternehmen Android übernimmt und selbstständig sicherheitsrelevante Kernel-Patches vornimmt, dabei in der Praxis aber noch mehr Sicherheitslücken schafft, was Google missfallen haben soll.

https://de.news.hada.io/topic?id=1542