-
War für Downstream-Patches berüchtigt, aber immer mehr Code wird Upstream übernommen
-
Wechsel zu Android GKI (Generic Kernel Image), um die Fragmentierung zu verringern
-
Auf der Konferenz LPC2021
→ Mit dem auf Android 12 und Linux 5.10 basierenden GKI-Image wurde die Fragmentierung nahezu beseitigt
→ Mit Android 12 GKI wurden die meisten Kernel-Funktionen von Anbietern/OEMs in den Linux-Kernel Upstream übernommen, als Anbieter-Module/Hooks getrennt oder in den gemeinsamen Android-Kernel gemergt
- Künftig soll die technische Schuld bis 2023–2024 reduziert werden
→ Für neue Funktionen wird ein „Upstream First“-Entwicklungsmodell angestrebt
→ Google konzentriert sich derzeit darauf, alle Out-of-Tree-Patches aus dem gemeinsamen Android-Kernel Upstream zu bringen
3 Kommentare
Ich kannte „Upstream First“ nicht gut und habe deshalb danach gesucht: https://www.redhat.com/ko/blog/what-open-source-upstream
Berüchtigt für Downstream-Patches = Android nutzt den Linux-Kernel, nahm den Linux-Kernel, machte nur für sich selbst Patches daran und nutzte sie für Android, ohne diese Patches in das Linux-Kernel-Projekt zurückzuführen (beizutragen) – dafür war es berüchtigt.
Ist das in diesem Sinne gemeint?
Ich verstehe es so, wie Sie es beschrieben haben. Im Fall von Samsung gab es auch einen Artikel dazu, dass das Unternehmen Android übernimmt und selbstständig sicherheitsrelevante Kernel-Patches vornimmt, dabei in der Praxis aber noch mehr Sicherheitslücken schafft, was Google missfallen haben soll.
https://de.news.hada.io/topic?id=1542