11 Punkte von xguru 2021-08-24 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Ein Beitrag von AWS-VP James Hamilton

  • Das Machine-Learning-System Dojo ist in drei Aspekten interessant
  1. Netzwerk im großen Maßstab

→ Jeder D1-Chip bietet 16.000 Gbps Networking (4 Tbps, 4 Kanäle) und wird zu einem 25-Chip-MCM (Multi-Chip Modules) kombiniert, das 36.000 Gbps (4x 9 Tb) Bandbreite liefert

  1. Extrem kleines Verhältnis von Speicher zu Rechenleistung

→ Jeder D1-Chip besteht aus 354 Funktionseinheiten, und jede Einheit verfügt nur über 1,25 Mega SRAM und kein DRAM, sodass ein einzelner D1-Chip insgesamt nicht einmal ein halbes Gigabyte Speicher hat (442,5 Mb)

→ Am Ende einer Rack-Einheit aus 5 Blöcken wird ein großer DRAM-Pool platziert, während das Computing-Rack selbst kein DRAM besitzt

→ Wenn man darüber nachdenkt, wie der Betrieb mit so wenig Speicher möglich ist, dürfte es eine Kombination aus enormer Netzwerkbandbreite und einem Systemdesign sein, das darauf ausgelegt ist, Vision-Modelle auszuführen, die deutlich weniger Speicher verwenden als andere typische ML-Trainingsaufgaben

  1. Enorme Leistungsdichte

→ Jeder D1-Chip verbraucht nur 400 W; das entspricht für diese Größe zwar modernen Erwartungen, wurde aber in einem sehr dicht gepackten 25-Chip-MCM so kombiniert, dass es nur 15 kW verbraucht (10 kW für die D1s und 5 kW für die Spannungsregler)

→ Dadurch kommt ein vollständig bestücktes 10-Rack-Dojo-Trainingssystem auf 1,8 Megawatt

→ Aus Größensicht würde ein Rechenzentrum mittlerer Größe typischerweise im Bereich von 30 bis 40 Megawatt betrieben werden

  • Ein eher kleiner Punkt, aber das direkte Platzieren des VRD (Voltage Regulator Down) auf dem Tile scheint ein guter Ansatz zu sein, um die ungewöhnlich hohe 52-V-Stromversorgung bereitzustellen. Selbst bei einem Stromverbrauch von 15 kW fließen bei 52 V immer noch 288 A

  • 354 Funktionseinheiten sind auf einem einzelnen D1-Chip mit 645 mm^2 integriert. 25 D1-Chips bilden ein Multi-Chip-Modul namens Training Tile, 12 Training Tiles bilden ein Rack, und 10 Racks füllen ein Exapod.

  • „Ein ziemlich innovatives System“

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xguru 2021-08-24

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