12 Punkte von xguru 2021-08-23 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Gedanken des Ruby-on-Rails-Entwicklers DHH: „Die Zukunft von JavaScript ist ES6/HTTP2/Import Maps“

  • Kein Transpiler: Da ES6 inzwischen in allen Browsern verfügbar ist, werden Transpiler nicht mehr benötigt

  • Kein Bundler: Da HTTP2 zum Standard geworden ist, müssen kleine Dateien nicht mehr zu einer einzigen Datei gebündelt werden

  • Import Maps: die wichtigste Veränderung

→ Für ES6-Module sind logische Referenzen statt Dateireferenzen möglich

→ Statt einen Hash in den Dateinamen einzubauen und bei jeder Änderung den Dateinamen zu ändern, muss nur noch die Map aktualisiert werden, die Modul und Dateinamen verbindet

→ Bereits in Chrome und Edge umgesetzt. Firefox prüft es ebenfalls, und zu Safari gibt es keine Neuigkeiten, aber es gibt bereits ein hervorragendes Shim

→ Die manuelle Verwaltung von Import Maps braucht noch Arbeit, aber für Rails wurde bereits das Gem importmap-rails erstellt

  • Mit der Kombination dieser drei Dinge lässt sich lokal eine Entwicklungsumgebung aufbauen, für die nicht einmal eine Node-Installation nötig ist

  • Bei Stimulus und Turbo für Hotwire wird dieses Setup bereits eingesetzt

  • Natürlich gibt es noch Anwendungen, die Webpack brauchen, aber das verändert sich nach und nach

2 Kommentare

 
npmachine 2021-08-24

Ich denke, dass der von DHH verfolgte Ansatz richtig ist, die Webentwicklung einfach zu halten.

Heutzutage versucht man fast schon aus Gewohnheit, an alles ein Frontend anzuhängen, und ich habe Zweifel an diesem Trend.

 
iolothebard 2021-08-23

Ich fürchte, diese Import Maps könnten erneut der Ausgangspunkt für eine weitere Bastelorgie werden....