4 Punkte von xguru 2021-08-17 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Apple sagte, die Ankündigung sei „missverstanden“ worden
  • Craig Federighi sagte in einem Interview mit der BBC, dass „die gleichzeitige Ankündigung von zwei Funktionen Verwirrung ausgelöst hat“
  1. Bilder-Scanning
    → Dabei wird geprüft, ob Fotos, die ein Nutzer in den iCloud-Speicher hochlädt, CSAM (Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs) sind
    → Dies geschieht durch den Abgleich mit Hashcodes, die das NCMEC besitzt
    → Diesen Hash-Abgleich führen Cloud-Anbieter wie Facebook, Google und MS bereits durch (aufgrund der US-Gesetzgebung)
    → Ähnlich umgesetzt, aber der Vergleich mit diesen Hashes erfolgt zunächst auf dem iPhone/iPad des Nutzers, bevor das Bild in iCloud hochgeladen wird
    → Es findet kein Scannen der Fotos statt, sondern nur ein Fingerprint-Abgleich
    → Wenn jemand versucht, mehr als 30 Bilder hochzuladen, die mit diesem Hash übereinstimmen, markiert Apple das Konto und prüft die betreffenden Bilder
  2. Nachrichtenfilterung
    → Eine Jugendschutzfunktion, die Eltern in den Konten ihrer Kinder aktivieren können
    → Ist sie aktiviert, prüft die iMessage-App Fotos, die das Kind empfängt oder sendet
    → Wenn ein Machine-Learning-System entscheidet, dass ein Foto übermäßige Nacktheit enthält, wird das Bild ausgeblendet und dem Kind eine Warnung angezeigt
    → Eltern können wählen, benachrichtigt zu werden, wenn das Kind sich entscheidet, das Bild anzusehen
  • Das heißt: Apple scannt keine Bilder auf dem iPhone.
    „Wir stehen unserer Arbeit sehr positiv und mit großer Überzeugung gegenüber, und ich glaube, dass sie in hohem Maße missverstanden wird.“ – Craig Federighi

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xguru 2021-08-17