11 Punkte von xguru 2021-08-13 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • absurd-sql: eine Form, bei der mit SQL.js (SQLite) Daten stückweise aus IndexedDB gelesen und hineingeschrieben werden

→ „absurd“, weil es eine absurde Methode ist, DB-Daten in einer anderen DB zu speichern

→ IndexedDB ist langsam und bietet nur wenige Funktionen, aber mit dieser Methode ist es mehr als 10-mal schneller

  • Hookt sql.js, um Daten in IndexedDB zu speichern

→ immer noch 50- bis 100-mal langsamer als natives SQLite

→ Hier wurde IndexedDB verwendet, aber vermutlich wäre auch die Storage Foundation API nutzbar (Test geplant)

  • Vor- und Nachteile

→ Der einzige Nachteil ist, dass eine gzip-komprimierte WASM-Datei (SQL.js) heruntergeladen und verwendet werden muss

→ Alle Funktionen von SQLite können genutzt werden: Transaktionen, vollständiges Query-System, Views, CTEs, Trigger, Full-text Search, Caching usw.

2 Kommentare

 
xguru 2021-08-13

Den Titel habe ich unverändert vom Originalautor übernommen: "A future for SQL on the web".

sql.js-httpvfs - SQLite-DB auf GitHub Pages hosten https://de.news.hada.io/topic?id=4226

Dieser Artikel liefert offenbar vielfältige Inspirationen.

Es ist zwar ein Workaround, aber damit kehrt WebSQL zurück, das das W3C mit der Begründung eingestellt hatte, SQL passe nicht zum Web. Für Entwickler ist das tatsächlich vermutlich deutlich praktischer.

 
kbumsik 2021-08-13

Vor allem wegen der Existenz von Electron scheint das umso mehr zuzutreffen.

Ich habe auch einen Erfahrungsbericht von Notion gesehen, dass sie zunächst wie in der Webversion IndexedDB verwendet haben, in der Electron-Version dann aber auf SQLite umgestiegen sind und dadurch vieles deutlich besser wurde.

https://www.notion.so/blog/faster-page-load-navigation

Es wirkt irgendwie so, als würden solche Erfahrungen wieder zurück ins Web exportiert.