Arms neuer Plastikchip PlasticARM könnte das Internet of Everything möglich machen
(singularityhub.com)<p>- Das ultimative Ziel des IoT ist, dass alle Gegenstände über Internetfunktionen verfügen: das Internet of Everything<br />
- ARM hat in Nature eine Arbeit über PlasticARM veröffentlicht, einen direkt auf einem Kunststoffsubstrat (Film) gefertigten 32-Bit-Mikroprozessor <br />
→ deutlich günstiger als heutige Chips und flexibel (biegsam)<br />
→ damit auch dort einsetzbar, wo bisherige Chips nicht verwendet werden können, etwa in Milchflaschen, die erkennen können, ob der Inhalt verdorben ist, oder in Einwegverbänden, die eine geeignete feuchte Umgebung überwachen<br />
- Bei bisherigen flexiblen Elektronikgeräten waren Sensoren, Batterien, LEDs und Antennen zwar möglich, tatsächlich nutzbare Mikroprozessoren gab es jedoch nicht <br />
→ PlasticARM integriert 50.000 Transistoren auf einem Quadratzoll<br />
→ mit 18.000 Logikgattern 12-mal mehr als bisherige flexible ICs <br />
- Das britische Unternehmen PragmatIC Semiconductor hat ein Verfahren entwickelt, um Dünnschichttransistoren auf ein Kunststoffsubstrat zu drucken, das es Polyimide nennt, und dieses wurde dafür verwendet<br />
- Kopie von Arms extrem stromsparendem Cortex-M0+-Chip <br />
→ läuft mit 29 kHz, also etwa 30-mal langsamer als 1 MHz, und verbraucht rund 2.000-mal mehr Strom <br />
→ bislang gibt es noch keinen reprogrammierbaren Speicher, daher können nur die vorgesehenen Funktionen ausgeführt werden<br />
→ derzeit ist es aber nur ein PoC und dürfte sich verbessern lassen<br />
- Die Geschwindigkeit klassischer Siliziumchips erreicht es zwar nicht, aber PragmatICs Verfahren ist extrem günstig, sodass es bei einer Kommerzialisierung an vielen Orten eingesetzt werden könnte</p>
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