MS Power Fx – Open-Source-Low-Code-Entwicklungssprache vorgestellt
(powerapps.microsoft.com)-
Eine vielseitige, stark typisierte, deklarative und funktionale Entwicklungssprache, die in der gesamten Power Platform von Microsoft eingesetzt werden soll
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Unterstützt einfache Entwicklung durch eine an Excel-Funktionen angelehnte Nutzung
→ asynchron, inhaltszentriert, sofort ausführbar
→ läuft lokal und remote identisch
→ unterstützt auch die Übersetzung von Excel-Syntax
→ nicht objektorientiert: statt "Hello World".length wird Len( "Hello World" ) verwendet.
→ Entwicklung in einer Low-Code-Umgebung, mit der Möglichkeit, auch in VSCode weiterzuarbeiten
- Ab heute sofort in Canvas-Apps von Power Apps nutzbar
- Power Platform
→ Power BI : Business Analytics
→ Power Apps : App-Entwicklungsumgebung
→ Power Automate : Prozessautomatisierung
→ Power Virtual Agents : Intelligente virtuelle Agenten
2 Kommentare
Aus der Perspektive von jemandem, der tatsächlich schon Low-Code-Entwicklung mit Power Apps gemacht hat, war mein ehrlicher Eindruck: „Wie bitte, in einer Zeit, in der sogar Excel benutzerdefinierte Funktionen bekommt, soll es wirklich nicht möglich sein, selbst Funktionen zu erstellen?!“ Weil man keine eigenen Funktionen anlegen konnte, habe ich stattdessen ein Designmuster verwendet, bei dem der Code in Buttons gebündelt wurde, aber das war ziemlich umständlich. Ob sich dieser Punkt wirklich verbessert, bleibt abzuwarten, aber dass man endlich den unbequemen Web-Editor hinter sich lassen und Unterstützung durch VS Code bekommen kann, wirkt dennoch wie eine begrüßenswerte Veränderung.
Auf der diesjährigen Ignite gab es mehrere Ankündigungen, aber Power Fx finde ich am interessantesten.
Die Entwicklung soll offenbar auf eine offene Weise erfolgen, ähnlich wie bei C# und TypeScript.
Im Repo gibt es bisher nur Dokumentation: https://github.com/microsoft/power-fx