9 Punkte von xguru 2019-08-16 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Über eine PaaS namens Micros werden mehr als 1.000 Services gehostet.

Dazu gehört alles – von Code aus Hackathons bis hin zu tatsächlichen Flaggschiff-Produkten.

Es ist ein äußerst wichtiger Service, in der Praxis aber einfach aufgebaut.

  • Docker-Image: Service-Logik

  • YAML mit der Service-Beschreibung

== Definition der benötigten Ressourcen wie DB, Queue, Cache usw.

== verschiedene Einstellungen wie Auto-Scaling-Eigenschaften

Alles andere übernimmt Micros

= Log Aggregation, Monitoring, Alerting

= Multi-AZ sowie Einstellungen für Backup/Restore/Retention usw.

Es wurde nicht allzu viel selbst entwickelt, stattdessen werden größtenteils AWS-Funktionen genutzt.

** Warum diese PaaS so aufgebaut ist

  • Die Integration mit internen Standard-Tools und -Prozessen macht die Entwicklung einfacher

  • Änderungen, die breit über Services hinweg ausgerollt werden müssen, werden vereinfacht und vorhersehbar

  • Das Spezialwissen weniger Engineers wird um ein Vielfaches wirksamer (multiplied)

    (Es gibt intern nicht viele PostgreSQL-Experten, aber wenn es nur in Micros umgesetzt wird, profitiert das ganze Unternehmen davon)

  • Schon kleine Versuche zur Verbesserung der Plattform wirken sich auf das gesamte Unternehmen aus

  • Auch neue AWS-Features lassen sich schrittweise ergänzen, ohne bestehende Sicherheits- oder Compliance-Vorgaben zu verletzen.

Natürlich ist dieser Ansatz nicht nur gut: Es ist teilweise schwierig, neue AWS-Funktionen zu erproben, und in manchen Fällen lassen sich andere Drittanbieter-Tools nicht mit Micros integrieren. Deshalb wurde intern ein Prozess geschaffen, um Funktionen zur PaaS hinzuzufügen.

Diese PaaS ist keine Barriere zwischen internen Engineers und AWS, sondern sorgt vielmehr dafür, dass mehr von der AWS-Infrastruktur sichtbar wird. Sie wird kontinuierlich weiterentwickelt werden.

1 Kommentare

 
xguru 2019-08-16

Der Artikel ist sehr lang, daher habe ich nur einige Teile daraus zitiert.

Wenn ihr AWS in einer etwas größeren Organisation betreibt, empfehle ich, ihn in Ruhe zu lesen.

Soweit ich weiß, haben auch KTH und Daum früher auf ähnliche Weise eine interne Cloud aufgebaut und genutzt (ich meine, es war OpenStack).

So eine schlanke Schicht über AWS zu legen, scheint ebenfalls ein guter Ansatz zu sein.