Die Rechtschreibprüfung, einst eine Kernfunktion des Software-Engineerings.
(prog21.dadgum.com)Ein Text darüber, wie schwierig es in der alten MS-DOS-Zeit war, einen Rechtschreibprüfer zu schreiben, wenn vom konventionellen Speicher von 640k bereits 256k für das System reserviert werden mussten und man den ohnehin knappen Speicher bis zum Äußersten ausreizen musste.
Am Ende des Textes heißt es, dass das Erstellen einer Rechtschreibprüfung heute kaum mehr als eine Übung auf dem Niveau des ersten Schritts eines Python-Tutorials wäre.
Ein wenig schockierend ist, dass dieser Text 2008 geschrieben wurde – also ein 12 Jahre alter Beitrag. Der Untertitel des Blogs scheint die Gedanken des Autors am besten auszudrücken.
„Programmierung im 21. Jahrhundert: Es geht nicht um Technik. Es geht darum, Ideen umsetzen zu können.“
2 Kommentare
Neulich habe ich ein Buch namens [Game Engine Black Book: Wolfenstein 3D] gesehen, und das gesamte Kapitel 2 wurde offenbar darauf verwendet, zu erklären, wie schlecht die Hardware damals war. Der zusammenfassende Absatz aus Kapitel 2 lautet wie folgt.
Dass der PC die Spieleprogrammierung schwierig machte, steht außer Frage. Es war wirklich ein Albtraum. Die CPU war hervorragend darin, die falschen Dinge zu tun, und die beste Grafikoberfläche erlaubte weder Double Buffering noch quadratische Pixel. Außerdem ließ das Speichermodell mit Adressen, die aus zwei separaten 16-Bit-Registern bestanden, nur den standardmäßigen 1 MiB zu, und Near-/Far-Pointer erlaubten die Verwendung von Standard-C nicht. Schließlich konnte das grundlegende Soundsystem nur Rechteckwellen erzeugen, und Benutzer, die eine Soundkarte installierten, mussten sich für eine von drei großen Marken entscheiden.
Trotz all dieser widrigen Umstände kam ein Entwicklerteam zusammen, um das Biest zu zähmen und den Spielefans Kraft zu geben. Eines dieser Teams nannte sich selbst id Software.
Wirklich ein tolles Buch. 👍