8 Punkte von xguru 2020-12-04 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • „TimescaleDB ist bei Inserts 6000-mal schneller, bei Abfragen 5- bis 175-mal schneller und 150- bis 200-mal günstiger“

  • „Amazon Timestream ist langsam, teuer und es fehlen sogar wichtige Funktionen wie Backup/Restore/Update/Delete“

  • Einfügen von 1 Milliarde Metriken: 5 Minuten vs. 300+ Stunden

  • Amazon Timestream kostet 336 $, bei vollständig verwaltetem TimescaleDB 2,18 $, beim Betrieb von TimescaleDB Open Source auf einer eigenen VM 1,50 $

  • Ergebnis der Prüfung des 240-seitigen Entwicklerhandbuchs von Amazon Timestream

→ Die Begriffe Recovery/Restore tauchen nicht auf. Das Wort Backup kommt einmal vor, wobei dort gesagt wird, dass es keine Backups gibt: „Speichern Sie die Daten selbst als Entwickler.“

→ Es gibt keine Möglichkeit zum DELETE/UPDATE von Daten. Zum Löschen muss die Tabelle gedroppt werden, und selbst dann gibt es keine Möglichkeit zur Wiederherstellung.

→ Da TimescaleDB auf PostgreSQL basiert, können Werkzeuge wie pg_dump/pg_restore/pg_basebackup unverändert verwendet werden.

  • Die getestete Time Series Benchmark Suite ist auf GitHub veröffentlicht

1 Kommentare

 
xguru 2020-12-04

Ein ziemlich aggressiver Artikel.

Timescale hat AWS im Bereich Zeitreihen-Datenbanken schon länger kritisch gesehen, weil AWS bestehende Open-Source-Software übernimmt und damit Geld verdient.

Über die Timescale License (TSL) wird alles vollständig kostenlos veröffentlicht, nur das Erstellen eines as-a-Service-Angebots ist untersagt.

Der Wettbewerb ist spannend.

Ich denke, AWS hat MSK (Managed Streaming for Apache Kafka) herausgebracht, weil AWS Kinesis im Vergleich zu Kafka leistungsmäßig deutlich abfällt ...

Wie sieht es also bei Zeitreihen-Datenbanken aus?