- Da LLMs Wissensarbeit nivellieren, verlagert sich der Moat auf „Domänenwissen“.
- Persönliche Kontextdaten lassen sich leicht zwischen LLMs migrieren und sind daher kein Moat.
- Echte Verteidigungsfähigkeit entsteht aus nicht verbalisierbarem implizitem Wissen (tacit knowledge) und Bereichen mit hoher Human-dependency. (z. B. Karrot = physische Beziehungen, Anduril = Verteidigung)
- Bei Hobbys ist nicht das Ergebnis, sondern der Prozess das Ziel; es sind verkörperte, physische Aktivitäten, deren Wert nur entsteht, wenn der Ausführende „ich“ bin. → Nicht durch Humanoide/KI ersetzbar. Stattdessen übernimmt KI die Arbeit und gibt Hobbyzeit zurück. Weil sie einer „easy to learn, hard to master“-Struktur folgen, wird das Senken der Einstiegshürde selbst zur Geschäftschance.
- In der Phase, in der KI ein Komplementärgut ist, steigt die Arbeitszeit sogar (NBER +3,15 Stunden/Woche).
- In persönlichen Bereichen und bei Aufgaben mit fixem Output fließt die eingesparte Zeit jedoch in Freizeit. Der Wendepunkt ist der Moment, in dem KI zum Substitut wird (Agenten/Humanoide).
- Der Anteil der Freizeitausgaben ist bereits von 9,5 % auf 13 % gestiegen (Visa).
Drei Business-Muster
- Community als Moat — Strava (Hub für Anerkennung von Leistungen und Wettbewerb)
- Gewohnheit als wiederkehrender Umsatz — Chess.com (monatliches Abo für KI-Coach)
- Domänenwissen als KI-Workflow — GOATY (Golf, Diagnose→Tracking-Loop), Garmin (Besitz der Sensor-Hardware-Schicht)
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