mdpresent – NO-LLM-Engine zum Rendern von Markdown nach PPTX/HTML/PDF
(github.com/ch040602)Hallo. Ich entwickle das CLI-Tool mdpresent, das Markdown-Dokumente als Präsentationsmaterial strukturiert und nach PPTX, HTML und PDF rendert.
GitHub: https://github.com/ch040602/MdPr
Theme-Vorschau: https://ch040602.github.io/MdPr/theme-preview/
Wenn man bestehende Markdown-zu-PPTX-Tools verwendet, hat man oft das Gefühl, dass dabei „das Markdown-Dokument einfach unverändert in Folien hineingeschoben wird“, wodurch sich Folienaufteilung, Layout, Overflow und die Darstellung von Diagrammen nur schwer stabil steuern lassen.
mdpresent ist weniger ein Tool, das Markdown direkt in PPTX umwandelt, sondern arbeitet so, dass Markdown zuerst in eine Präsentationsstruktur namens Presentation IR umgewandelt wird, danach ein Layout IR erzeugt wird und der Renderer anschließend PPTX / HTML / PDF generiert.
Auf folgende Punkte habe ich besonderen Wert gelegt.
- NO LLM runtime: Beim Parsen, Aufteilen, Layouten, Validieren und Rendern werden keine externen LLM/API-Aufrufe verwendet.
- Markdown als Original beibehalten: Das Präsentationsmaterial ist zwar das erzeugte Ergebnis, aber das Quelldokument bleibt weiterhin als für Menschen lesbares und bearbeitbares Markdown erhalten.
- Strukturbasierte Aufteilung: Folien werden anhand von heading, density, list count, sentence unit, diagram signal usw. aufgeteilt.
- Bearbeitbares PPTX: Statt alles zu einem flachen Bild zu backen, sollen Text, Formen, Hervorhebungen, nummerierte Badges usw. möglichst als bearbeitbare Objekte erzeugt werden.
- Vergleich von Themes/Presets: Dieselbe Präsentationsstruktur kann mit mehreren Design-Presets gerendert und verglichen werden.
[IMG] mdpresent markdown semantics
Zum Beispiel wollte ich Listen, Hervorhebungen, Blockquotes und pfeilbasierte Pipeline-Darstellungen in Markdown nicht einfach zu reinem Text abflachen, sondern als für die Präsentation notwendige semantische Informationen erhalten.
Ein einfaches Nutzungsbeispiel sieht wie folgt aus.
Da sich das Projekt noch in einem frühen Stadium befindet, ist es weniger ein ausgereifter universeller PPT-Generator als vielmehr eine regelbasierte Engine, die Markdown als Präsentationsstruktur interpretiert. Ich denke dabei insbesondere an einen Workflow, in dem Agenten wie Codex/Claude Code einen Markdown-Entwurf erstellen und eine lokale CLI anschließend die Präsentationsdatei deterministisch rendert – als unterstützende Automatisierungs-Skill.
Zu folgenden Punkten würde ich gern Feedback bekommen.
- Ob es in der Markdown-Syntax noch weitere Strukturen gibt, die für Präsentationsmaterial erhalten bleiben sollten
- Wo beim PPTX-Output das Gleichgewicht zwischen Bearbeitbarkeit und visueller Ausgereiftheit liegen sollte
- Welche nachvollziehbaren Kriterien es gibt, wenn man ohne LLM regelbasiert Folienaufteilung und Layout auswählt
Vielen Dank.
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