1 Punkte von ssowonny 3 시간 전 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Hallo. Ich habe das gebaut, weil es frustrierend war, beim Einsatz mehrerer AI-Agenten wie Claude Code oder Codex auf verschiedenen Geräten/Sessions zu sehen, dass sich der Kontext pro Agent getrennt ansammelt und ein Agent auf einem anderen Gerät heute nicht weiß, was ein Agent gestern bereits organisiert hat.

Das Kernkonzept ist ein „gemeinsames Gehirn (shared brain)“, das von mehreren Agenten geteilt wird.

Wenn mehrere Agenten denselben Ordner (z. B. ./shared) teilen, landen Wiki, Memory-Dateien, Planungsdokumente und Arbeitsartefakte alle in einem gemeinsamen Gehirn. Entscheidungen, die ein Agent festgehalten hat, können Agenten auf anderen Geräten/Sessions unverändert lesen, und es lässt sich nachverfolgen, wer wann auf welchem Gerät was geändert hat.

Anwendungsfälle:

  • Gemeinsamer Kontext zu Kundenproblemen, den sich ein Support-Agent und ein Engineering-Agent teilen
  • Teilen von Datei-/Ordneränderungen zwischen Mac mini und MacBook
  • Ein gemeinsames Unternehmens-Wiki (company brain), das Teammitglieder in ihren jeweiligen Agenten zusammen aufbauen

sfs mountet jeden beliebigen Ordner als Synchronisations-Volume:

$ sfs mnt ./shared --remote s3://my-bucket/workspace  

Dateien im gemounteten Ordner sind einfach echte Dateien auf der Festplatte, sodass alle Editoren/Tools/Agenten sie ohne separate Integration direkt verwenden können. Wird auf einem anderen Gerät mit derselben Remote gemountet, erscheinen dort dieselben Dateien.

Zuerst dachte ich, man könnte dafür einfach etwas wie Google Drive verwenden, aber beim tatsächlichen Einsatz als Agent-Workspace traten folgende Probleme auf:

  • Google Drive lagert zur Speicherersparnis lokale Dateien regelmäßig aus, sodass der Agent Dateien beim Lesen oft erst wieder aus der Cloud herunterladen muss
  • Wegen des Streaming-Mount-Ansatzes wird Claude beim Laden von Dateien häufig blockiert
  • Das Tool wurde von Grund auf nicht für AI-Agent-Workflows entwickelt (es geht davon aus, dass Menschen per GUI klicken)

sfs hält alle Dateien immer als echte lokale Dateien auf dem Datenträger (ohne Offloading) und synchronisiert im Hintergrund. Dadurch können Agenten sie sofort wie normale Dateien lesen und schreiben.

Wichtige Merkmale:

  • Cloud-Storage-Integration: S3, GCS
  • Änderungsverfolgung: Mit sfs log lässt sich sehen, wer/wann/auf welchem Gerät welche Datei geändert hat. Durch inhaltsadressierte Speicherung bleiben auch Inhalte überschriebener/gelöschter Dateien erhalten
  • Offline-first: Der Ordner bleibt auch ohne Netzwerk vollständig nutzbar und wird nach Wiederherstellung automatisch gepusht
  • Konfliktsicher: Gleichzeitige Bearbeitungen werden deterministisch in der Reihenfolge (lamport, time, device) wiedergegeben
  • macOS, Linux

Installation:

brew install runbear-io/tap/sfs  

Es ist noch eine frühe Version, daher freue ich mich über Feedback/Issues. Vielen Dank!

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