Coreutils für Windows
(github.com/microsoft)- Führt UNIX-artige Core Utilities unter Windows nativ aus, sodass dieselben Befehle und Pipelines wie unter Linux/macOS/WSL unverändert genutzt werden können
- Von Microsoft verwaltete Builds bündeln uutils/coreutils, findutils, grep in einer einzigen Multicall-Binärdatei
- Dieselben Befehle/Flags/Pipelines funktionieren auf die gleiche Weise, sodass bestehende Skripte ohne Anpassungen portiert werden können
- Ziel ist es, den Wechsel zwischen Linux/macOS/WSL/Containern/Windows reibungslos zu machen
- PowerShell 7.4 oder höher erforderlich (
~-Unterstützung wird ab 7.6 oder höher empfohlen)- Einige Befehle überschneiden sich namentlich mit integrierten CMD- bzw. PowerShell-Befehlen; ob sie ausgeführt werden, hängt von der PATH-Reihenfolge und der Alias-Tabelle ab
- Nicht bereitgestellte Befehle:
dir/expand/more(Konflikt mit integrierten DOS-Befehlen),kill(keine Signale),timeout(abhängig vonkill),whoami(Konflikt mit integriertem Windows-Befehl) findundsortsind integrierte Ports der ursprünglichen DOS-Befehle,hostnameist eine Obermenge des integrierten Windows-Befehls
- Es gibt Unterschiede in der Windows-Umgebung
- Verwendet
NULstatt/dev/null, POSIX-Signale werden nicht unterstützt (nurCtrl+Cfunktioniert) - Beide Pfadtrenner
/und\werden akzeptiert, Dateiberechtigungen basieren auf ACLs statt auf POSIX-Bits - CRLF-Zeilenenden werden meist transparent verarbeitet, bei bytebasiertem Verhalten wie bei
uniqkann es jedoch Unterschiede geben - Das Lesen symbolischer Links funktioniert direkt, zum Erstellen neuer symbolischer Links ist jedoch der Entwicklermodus oder ein Terminal mit erhöhten Rechten erforderlich
- Verwendet
- POSIX-spezifische Konzepte (
chmod,chown,id,whousw.) und unter Windows unnötige Befehle (dircolors,shred,unameusw.) werden bewusst ausgeschlossen - MIT-Lizenz: implementiert mit Rust + PowerShell + Inno Setup
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