2 Punkte von tnstory 1 일 전 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Hallo, ich bin ein Senior-Backend-Entwickler.

Ich hatte keinerlei Erfahrung mit Apps oder Frontend und habe zum ersten Mal nur mit Vibe Coding eine Mobile-App gebaut.
Es hat 5 Monate gedauert; iOS ist veröffentlicht, Android befindet sich wegen Einschränkungen der Richtlinien für private Entwickler in einer geschlossenen Beta.

Warum ich sie gebaut habe

Eines Tages sagte meine Tochter: „Der Speicherplatz für Fotos reicht nicht aus, aber das Löschen ist viel zu umständlich.“ Also habe ich leichtgewichtig mit einer „Galerie-App zum schnellen Löschen, Sortieren und Suchen“ angefangen, doch beim Entwickeln wurden es immer mehr Funktionen.

Hauptfunktionen

  • Schnelles Aufräumen (Quick Cull) — per Wischgeste vergleichen und gesammelt auf einmal löschen
  • OCR-Textsuche — mit Apple Vision / Google ML Kit, Suche nach Text in Fotos
  • Ortsnamensuche — Unterstützung für 180 Länder mit GeoHash + Reverse Geocoding (öffentliche OSM-Daten, für Korea zusätzlich eigene Datenbank für Verwaltungsbezirke aufgebaut)
  • Synchronisierung/Backup zwischen Geräten — Google Drive + CDC-Pattern (Smartphone ↔ Tablet)
  • Suche nach Tags/Ort/Kalender — auch Zehntausende Fotos in wenigen Sekunden finden

Tech-Stack

  • React Native + Expo (newArch)
  • Teilweise nativ — Swift, Kotlin (plattformabhängige Bereiche wie OCR/schnelles Rendern von Fotos)
  • Supabase + Google OAuth
  • Reanimated 4, FlashList v2
  • SQLite + FTS5 (lokale Suche)

Was ich beim Bauen gelernt habe

Man denkt, AI würde alles erledigen, aber in der Praxis steckt immer noch eine Menge Handarbeit auf Coding-Niveau in Form von Prompts drin. Gerade Unterschiede im Verhalten je Plattform und Performance-Tuning musste am Ende doch ein Mensch einzeln prüfen (auch wenn ich in diesem Prozess ebenfalls Hilfe von AI bekommen habe).

Für die Ortsnamensuche habe ich Daten für 180 Länder aufgebaut (die Reverse-Geocoding-Datenbanken je Land werden nur für benötigte Länder per CDN heruntergeladen), aber außerhalb Koreas konnte ich keine Validierung mit realen Daten durchführen. Es wäre schön, wenn Leute aus anderen Ländern es ausprobieren würden, aber es ist schwer, Feedback zur Datenvalidierung zu bekommen.

Was ich für gelungen halte

4-stufiges progressives Bild-Rendering: ThumbHash → System default Thumbnail → ViewPort Size → Origin Size

Ich habe so weit wie möglich optimiert, aber im Vergleich zur Standard-Foto-App ist noch viel Luft nach oben.

Aktueller Status

Meine Bitte

  • Ich freue mich über Validierungs-Feedback zur Ortsnamensuche von iOS-Nutzern mit Fotos aus Regionen außerhalb Koreas
  • Ideen oder Kritik zum Workflow für das Organisieren von Fotos sind jederzeit willkommen

Vielen Dank.

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