Haiku OS läuft jetzt auf M1-Macs
(osnews.com)- Der Haiku-ARM-Port läuft inzwischen auf echter M1-Mac-Hardware und nachweislich nicht nur in einer VM
- Der von smrobtzz im Haiku-Forum geteilte Start erfolgte in einer Bare-Metal-Umgebung und bootete bis zum Desktop
- m1n1+u-boot übernimmt den Apple-spezifischen Boot-Prozess, sodass ein UEFI-Image von USB gebootet werden kann
- Derzeit scheint USB noch nicht zu funktionieren, aber alle 8 Kerne des M1 Mac arbeiten
- Sowohl der ARM-Port als auch der Port für den M1 Mac befinden sich noch in einem frühen Stadium, doch dass der Desktop auf echter Hardware erreicht wird, ist von großer Bedeutung
1 Kommentare
Lobste.rs-Kommentare
Ein MacBook Air scheint wirklich gut zu Haiku zu passen, daher hoffe ich, dass es unbedingt einen alltagstauglichen Stand erreicht
Ich kenne dieses Betriebssystem nicht besonders gut und weiß auch nicht, wie es sich im Vergleich zu Asahi Linux schlägt
Ich werde Haiku auf meinem Computer wohl nie installieren, aber es ist trotzdem mein Lieblingsbetriebssystem.
Die Community und das Team, die es weiterführen, sind wirklich großartig, und BeOS R5 hatte großen Einfluss auf mich, als ich den Umgang mit Computern lernte
Es gibt eigentlich nur drei Gründe, warum ich nicht schon längst im Alltag auf Haiku umgestiegen bin.
Ich habe es ziemlich viel benutzt, und besonders auf neuer, schneller Hardware ist es wirklich wunderbar.
Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, hätte ich auf den Laptops meiner Kinder statt Linux Mint wohl Haiku installiert.
Bearbeitung: Die Sache mit mDNS kam auf, als ich Haiku auf einem Atom NUC als Media-PC installiert hatte und erst später merkte, dass uPNP-Wiedergabe über VNC nicht funktioniert. Es war wirklich fast alles da, nur eben noch nicht ganz
Falls Letzteres zutrifft, müsste es sich leicht beheben lassen; wenn du willst, kannst du ein Issue bei HaikuPorts eröffnen. Ersteres wäre schwieriger, aber es gibt in letzter Zeit auch Leute, die damit experimentieren.
Dass sich der Standard ändert, ist eher unwahrscheinlich, aber es gibt keinen Grund, warum Haiku kein System für Tiling-Window-Manager haben könnte. Mit Drittanbieter-Tools wie WindowTailor, das sich an globale Tastenkürzel binden lässt, kann man so etwas bereits in gewissem Maß umsetzen.
Man könnte auch fortgeschrittenere Drittanbieter-Lösungen entwickeln, und persönlich hätte ich nicht einmal grundsätzlich etwas dagegen, wenn es als optional aktivierbare Funktion ins Basissystem käme. Aber das entscheide nicht ich allein, und Änderungen oder Ergänzungen an UI/UX des Basissystems würden natürlich zu enormem Bikeshedding führen :P
Bedeutet das, dass man keine IP-Adresse eingeben oder keine Hosts- bzw. Router-Einträge anlegen kann?