1 Punkte von leehoh789 2026-03-25 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Hallo, ich bin der Entwickler von AETHER und als Solo-Entwickler tätig.

Im Alltag oder auch beim Programmieren brauchte ich immer wieder einen Ort, an dem ich etwas niederschreiben konnte, wenn ich Stress hatte, aber herkömmliche Tagebücher, in denen nur Text zurückbleibt, wirkten auf mich irgendwie trostlos.

Aus dem Gedanken heraus: „Wenn ich meine negativen und komplexen Gefühle aufschreibe und sie sich dann in den schönsten Planeten des Universums verwandeln, wäre das nicht ein großer visueller Trost?“ habe ich die emotionale Tagebuch-App „AETHER“ konzipiert und entwickelt.

Damit ihr sie selbst ausprobieren könnt, stelle ich die wichtigsten Funktionen vor.

  1. Visualisierung von Gefühlen (Planeten formen)
    Wenn man eine kurze Notiz schreibt und ein Gefühl auswählt, verwandelt sich die Stimmung des Tages in einen hochwertigen 3D-Weltraumplaneten, der in meinem eigenen Universum (dem Hauptbildschirm) schwebt. Ich habe versucht, einen eigentümlichen kathartischen Effekt zu erzeugen, wenn peinliche Erinnerungen oder wütende Gefühle, die man am liebsten auslöschen würde, zu schönen Sternen werden.

  2. Erinnerungen, die man löschen möchte, in ein „Schwarzes Loch“
    Extremer Stress, den man nicht einmal als schönen Stern behalten möchte, kann per Drag-and-Drop in das „Schwarze Loch“ auf dem Bildschirm gezogen und dort zermalmt werden (?). (Um Fehlbedienungen zu vermeiden, habe ich im letzten Update ein Bestätigungs-Popup für das Löschen hinzugefügt.)

  3. Emotions-Heatmap (das „Gras pflanzen“-Gefühl der Entwickler)
    Mit dem letzten Update wurde die [STATS]-Seite hinzugefügt. Ähnlich wie beim GitHub-Gras kann man auf einen Blick in einer Kalender-Heatmap sehen, welche emotionalen Sterne man im Laufe eines Monats hat schweben lassen. Mit fortlaufenden Aufzeichnungen (Streaks) und Achievement-Badges kommt noch ein kleines tägliches Dopamin-Gefühl hinzu.

  4. Sanfter Monetarisierungsversuch eines Solo-Entwicklers (BGM-Shop)
    Bei einer emotionalen App würden aufdringliche Vollbild- oder Banner-Anzeigen die UX aus meiner Sicht stark beeinträchtigen. Stattdessen experimentiere ich mit einem Monetarisierungsmodell, das die Wahlfreiheit der Nutzer respektiert: „Einmal eine Reward-Ad ansehen und dafür 24 Stunden lang verschiedene verträumte BGM freischalten“.

Da ich Planung, Design und Entwicklung allein übernehme, gibt es noch vieles, was verbessert werden kann.
Ich wäre wirklich dankbar, wenn ihr aus der Perspektive erfahrener oder kollegialer Entwickler/Planer auf GeekNews Feedback zu UI/UX, zur App-Performance und zum Monetarisierungsmodell hinterlassen würdet — ich höre es mir aufmerksam an und werde es im nächsten Update berücksichtigen!

Vielen Dank fürs Lesen dieses langen Beitrags.

Noch keine Kommentare.

Noch keine Kommentare.