Hat mein Flugzeug Starlink an Bord?
(stardrift.ai)- Man kann prüfen, ob ein Flug Starlink-Satelliteninternet anbietet
- Durch Eingabe von Airline- und Fluginformationen lässt sich nachsehen, ob Starlink an Bord ist
- Auf Basis einer Echtzeit-Datenbank werden die Liste unterstützter Airlines und der Status nach Strecke angezeigt
- Nutzer können sich vor dem Flug vorab ein Bild von der Qualität des Bordinternets machen
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Es ist schade, dass die USA kein landesweites Internetnetz wie beim Strom aufgebaut haben.
So wie auch ländliche Regionen mit Strom versorgt wurden, hätte man das Internet als öffentliche Infrastruktur ausbauen sollen.
Stattdessen mussten wir warten, bis private Unternehmen Satellitennetze in den Orbit bringen.
Starlink ist zwar beeindruckend, aber einfach eine kabelgebundene Infrastruktur zu verlegen wäre eine deutlich simplere und nachhaltigere Lösung gewesen.
Man muss kein monopolartiges öffentliches Versorgungsunternehmen mit Steuergeld aufrechterhalten, und die Mobilität ist ein großer Vorteil.
Wenn Solar- und Batteriepreise weiter sinken, könnten ländliche Gebiete vollständig off-grid und autark werden.
Aber ob man den Lebensstil der Menschen, die sich dafür entscheiden, mit groß angelegten Subventionen stützen sollte, ist fraglich.
Schon heute werden Vorort-Infrastrukturen durch Steuern aus Städten quersubventioniert, also muss man entscheiden, welche Lebensweisen man künftig fördern will.
Allein für ländliche Straßen in den USA lägen die Installationskosten bei mindestens 90 Milliarden US-Dollar.
Starlink liegt dagegen bei rund 10 Milliarden US-Dollar, die Kosteneffizienz ist also überwältigend.
In anderen Ländern gibt es solche Kooperationen bei der Infrastruktur kaum, aber in den USA scheint man den Wert davon selbst nicht richtig zu erkennen.
Strom und Telefon galten als revolutionäre Technologien, das Internet dagegen nur als Unterhaltungsmedium.
Inzwischen basiert jedoch praktisch jede Branche auf dem Internet.
Ben Thompson hat United-Airlines-CEO Scott Kirby interviewt.
Kirby sagte, er habe sich bei den Verhandlungen zum Starlink-Vertrag Zeit genommen, um das Eigentum an Kundendaten sicherzustellen.
Die Strategie bestand darin, zu warten, bis Wettbewerber langfristige Verträge mit anderen Satellitenanbietern abschließen, sodass UA sich die exklusive Starlink-Position sichern konnte.
Link zum Interview
Einer der Vorteile von Starlink ist, dass Fluggesellschaften dadurch zu kostenlosem WLAN gedrängt werden.
Ich war überrascht, dass es selbst auf internationalen Flügen schnell und gratis ist, und habe deshalb nachgesehen.
Wäre es kostenpflichtig, wäre die Nutzung geringer und andere Airlines würden nicht nachziehen.
Kostenlos ist es eine Strategie, um die Erwartungen der Verbraucher anzuheben.
Trotzdem ist schnelles Internet an Bord immer ein Auswahlkriterium.
Das ist eine typische Startup-Strategie.
Southwest wirbt ebenfalls mit kostenlos, aber wie gut die Geschwindigkeit ist, weiß ich nicht.
Bitte lasst uns im Flugzeug einfach mal 2 bis 4 Stunden Ruhe haben.
Es ist besser, ein Hörbuch zu hören oder eine Serie aus den 90ern zu schauen, statt unbedingt zu arbeiten oder in Social Media zu hängen.
Ich habe Starlink-Internet an Bord einmal genutzt, und es war ein echter Gamechanger.
Über dem Pazifik habe ich in Echtzeit ein AoE2-Ranglistenspiel gespielt.
Ich finde es sogar gut, im Flug kein Internet zu haben.
Ich bevorzuge Flüge ohne Internet ebenfalls.
Ich habe Starlink auf einem United-Kurzstreckenflug ausprobiert, und Geschwindigkeit und Qualität waren erstaunlich.
Das Projekt zum Tracking von Tail Numbers bei Flugzeugen ist interessant.
Beeindruckend ist der Ansatz, nicht selbst zu scrapen, sondern auf eine Aviation-Enthusiasten-Community zu setzen, die die Daten laufend aktualisiert.
Ich frage mich, wie aktuell die Daten sind und wie die Wahrscheinlichkeiten bei Flugzeugwechseln berechnet werden.
Intern wird auch die Änderungshistorie verfolgt, daher ist die Zuverlässigkeit hoch.
Auf Strecken mit häufigen Flugzeugwechseln braucht es aber eine feinere Nachverfolgung, um die Genauigkeit zu verbessern.
Ich wünschte, auch Londons Pendlerzüge hätten Starlink.
Das aktuelle WLAN hat ein Limit von 100 MB, und das 5G-Signal ist schlechter als in der U-Bahn.
Das funktioniert auch bei WLAN im Flugzeug.
Zugehöriger Artikel
Ich stimme aber zu, dass die allgemeine Mobilfunkqualität in London nicht besonders gut ist.
Ich persönlich mag Elon Musk nicht, aber es ist interessant, dass Leute Starlink wie einen Gattungsbegriff verwenden.
Der korrekte Begriff ist eigentlich LEO (Satelliten im niedrigen Erdorbit), und es gibt auch andere Anbieter wie Amazon oder Panasonic Avionics.
Zum Konzept des generic trademark, Amazon LEO, Erklärung von Panasonic
Amazon und Panasonic sind noch nicht kommerziell verfügbar, nur Eutelsat OneWeb ist bereits aktiv.