- Google Labs hat Stitch umfassend als KI-natives Software-Design-Canvas neu aufgebaut, das natürliche Sprache in hochwertige UI-Designs umwandelt
- Einführung des Konzepts „Vibe Design“, bei dem Designs ohne Wireframes erzeugt werden, indem Geschäftsziele oder die User Experience beschrieben werden
- In ein Infinite Canvas lassen sich Bilder, Text und Code als Kontext einbringen, und ein neuer Design-Agent erschließt den gesamten Projektzusammenhang
- Statische Designs lassen sich sofort in interaktive Prototypen umwandeln und per Sprache in Echtzeit überarbeiten
- Über MCP-Server, SDK und das Format DESIGN.md fungiert Stitch als Brücke zu bestehenden Entwicklungs-Workflows wie Figma oder AI Studio
Was ist „Vibe Design“?
- In einer Entwicklung, in der KI die Art des Software-Bauens grundlegend verändert, entwickelt sich Stitch weiter, damit Ideen bereits im Designprozess umgesetzt werden können
- Statt mit klassischen Wireframes zu beginnen, startet man mit der Beschreibung der gewünschten Geschäftsziele, der Stimmung, die Nutzern vermittelt werden soll, und inspirierender Referenzen
- Dieser Ansatz des „Vibe Designing“ ermöglicht es, schnell verschiedene Ideen zu erkunden und zu Ergebnissen mit höherer Qualität zu gelangen
KI-natives Design-Canvas
- Die Stitch-Oberfläche wurde vollständig neu gestaltet und bietet nun ein KI-natives Interface in Form eines Infinite Canvas
- Es schafft Raum dafür, dass Ideen von der frühen Ideation bis zum funktionierenden Prototyp wachsen können
- Die im Designprozess häufigen Phasen von Divergenz und Konvergenz werden auf dem Canvas verstärkt
- Bilder, Text, Code und andere Inhalte können unabhängig von ihrer Form direkt als Kontext auf das Canvas gebracht werden
Neuer Design-Agent
- Ein neuer Design-Agent, kombiniert mit dem breiten Kontext des Canvas, kann den gesamten Projektverlauf erschließen
- Eingeführt wurde außerdem der Agent Manager für die Erkundung noch mehrerer Richtungen
- Fortschritt lässt sich verfolgen, und mehrere Ideen können parallel bearbeitet werden, ohne die Übersicht zu verlieren
Designsysteme mit DESIGN.md
- Das Toolkit für Designsysteme wurde erweitert, damit mit tieferem Kontext gearbeitet werden kann
- Von jeder URL aus lässt sich ein Designsystem extrahieren, oder Designregeln können als agentenfreundliche Markdown-Datei DESIGN.md exportiert bzw. importiert werden
- Designs können auf andere Stitch-Projekte angewendet werden, sodass nicht jedes Mal bei null begonnen werden muss
- Unterstützt wird außerdem das Teilen von Designregeln mit anderen Design- und Coding-Tools
Schnelle Iteration und Prototyping
- Statische Designs lassen sich sofort in interaktive Prototypen umwandeln, sodass User Journeys direkt erlebbar werden
- Bildschirme können in wenigen Sekunden mit „Stitch“ verbunden werden, und über den „Play“-Button lässt sich ein interaktiver App-Flow vorab ansehen
- Auf Basis von Klicks wird automatisch der logisch nächste Bildschirm erzeugt, wodurch sich User Journeys leicht abbilden lassen
- Eine schnelle Feedback-Schleife ermöglicht Änderungen an einzelnen Elementen oder am gesamten Flow mit nur einem Klick
Sprachbasierte Zusammenarbeit
- Eingeführt wurde eine Funktion, mit der man direkt per Sprache mit dem Canvas sprechen kann
- Der Agent liefert in Echtzeit Designkritik, gestaltet Landingpages im Interview-Stil und aktualisiert Inhalte live
- Möglich sind Anfragen wie „Zeig mir drei Menüoptionen“ oder „Zeig mir diesen Screen mit einer anderen Farbpalette“
- KI fungiert als Sounding Board und hilft durch dynamische Kritik und Dialog dabei, die besten Ideen zu finden
- Unterstützt wird eine hands-free Interaktion, ohne den kreativen Flow zu unterbrechen
Von Design zu Code: MCP, Skills, Export
- Über den Stitch-MCP-Server und das SDK lassen sich Stitch-Funktionen als skills (2.4k stars) und Tools nutzen
- Unterstützt wird der Export von Designs in Entwickler-Tools wie AI Studio und Antigravity
- Stitch dient als Brücke zwischen allen Tools im Team-Workflow, damit die Partnerschaft zwischen KI und Entwicklern nicht unterbrochen wird
Zielgruppe und Verfügbarkeit
- Die Plattform richtet sich sowohl an professionelle Designer, die Dutzende Varianten erkunden wollen, als auch an Gründer, die ihre erste Software-Idee umsetzen möchten
- Ziel ist es, die Lücke zwischen Idee und Realität nicht in Tagen, sondern in Minuten zu schließen
- Derzeit auf Englisch verfügbar für Personen ab 18 Jahren in Ländern, in denen Gemini unterstützt wird
2 Kommentare
Ich probiere es gerade aus … ich bin mir nicht sicher.
Es kann auch daran liegen, dass mein Prompt seltsam ist, aber die Schriftarten und das Design sind etwas schlecht …
„Ich würde jetzt nicht sagen, dass Google Figma gekillt hat“, aber es wirkt schon ziemlich sauber.
Außer man ist ein Figma-Poweruser, dürften viele mit diesem Niveau zufrieden sein.
Die Figma-Aktie ist jedenfalls gerade kräftig am Fallen.