- Die rekordverdächtige Hitze der vergangenen Jahre hat eine Debatte darüber ausgelöst, ob sich die Erderwärmung beschleunigt
- Frühere Analysen erreichten wegen natürlicher Temperaturschwankungen kein Konfidenzniveau von 95 % für eine Beschleunigung
- Diese Studie analysiert nach Korrektur von drei wichtigen natürlichen Faktoren: El Niño, Vulkanaktivität und solare Schwankungen
- Das Ergebnis zeigt, dass die Anstiegsrate der globalen Durchschnittstemperatur seit 2015 höher ist als in jedem anderen Zehnjahreszeitraum seit 1945
- Diese Ergebnisse sind wichtig, weil sie eine klare jüngste Beschleunigung der Erderwärmung statistisch bestätigen
Überblick über die Studie
- Die Studie prüft vor dem Hintergrund der jüngsten Jahre mit Rekordhitze erneut, ob sich die Erderwärmung beschleunigt
- In früheren Studien wurde die Beschleunigung wegen natürlicher Variabilität als statistisch nicht signifikant bewertet
- Diese Analyse entfernt die Einflüsse von El Niño, Vulkanaktivität und Änderungen der solaren Strahlung, um den reinen Erwärmungstrend zu berechnen
Zentrale Ergebnisse
- Laut den bereinigten Daten ist die Temperaturanstiegsrate seit 2015 die schnellste unter allen Zehnjahreszeiträumen seit 1945
- Das zeigt, dass sich der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur in jüngster Zeit eindeutig beschleunigt hat
Hintergrund und Format der Studie
- Diese Studie ist ein auf Research Square veröffentlichtes Preprint ohne Peer Review
- Die Autoren sind Stefan Rahmstorf und Grant Foster; veröffentlicht unter der CC BY 4.0-Lizenz
- Die DOI wird als
10.21203/rs.3.rs-6079807/v1 angegeben
Weitere Informationen
- Das Veröffentlichungsdatum ist 3. März 2025; verzeichnet sind 21.804 Aufrufe und 2 Kommentare
- Weitere Inhalte des Haupttexts und Detaildaten können über den PDF-Download eingesehen werden
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