- Ausgehend davon, dass jede:r Engineer Tools anders nutzt, wurde Claude Code von Anfang an so entworfen, dass es hervorragende Standardwerte und zugleich hohe Freiheit zur Individualisierung bietet
- Von Terminal-Themes, Benachrichtigungen und Vim-Modus bis hin zu Agenten, Plugins, MCP und Skills lässt sich nahezu jedes Verhalten vom Nutzer anpassen
- Unterstützt 37 Konfigurationsoptionen und 84 Umgebungsvariablen; wenn man
settings.json in Git eincheckt`, lassen sich Einstellungen im gesamten Team teilen
- Selbst Spinner-Verben, Statusleiste und Ausgabestil können bis ins Detail auf den persönlichen Geschmack abgestimmt werden, um die Developer Experience (DX) zu maximieren
Terminal-Einstellungen
- Mit dem Befehl
/config kann zwischen Light- und Dark-Mode-Themes umgeschaltet werden
- iTerm2-Benachrichtigungen lassen sich aktivieren, alternativ können benutzerdefinierte Notification-Hooks verwendet werden
- Bei Nutzung von IDE-Terminal, Apple Terminal, Warp oder Alacritty ermöglicht
/terminal-setup Zeilenumbrüche mit shift+enter (ohne Backslash-Eingabe)
- Mit
/vim wird der Vim-Modus aktiviert
- Optimize your terminal setup
Effort-Level anpassen
- Mit dem Befehl
/model lässt sich das Effort-Level auswählen
- Low: geringer Token-Verbrauch und schnelle Antworten
- Medium: ausgewogenes Verhalten
- High: höherer Token-Verbrauch, aber intelligenteres Verhalten
- Boris verwendet für alle Aufgaben High
Plugins, MCP und Skills installieren
- Über Plugins lassen sich LSP (Unterstützung für alle wichtigen Sprachen), MCP, Skills, Agenten und benutzerdefinierte Hooks installieren
- Installation ist über den offiziellen Plugin-Marktplatz von Anthropic möglich; ebenso kann ein unternehmenseigener Marktplatz erstellt werden
- Wenn
settings.json in die Codebasis eingecheckt wird, wird der Marktplatz dem Team automatisch hinzugefügt
- Start mit dem Befehl
/plugin
- Discover and install prebuilt plugins through marketplaces
Eigene Agenten erstellen
- Fügt man im Verzeichnis
.claude/agents eine .md-Datei hinzu, können benutzerdefinierte Agenten erstellt werden
- Für jeden Agenten lassen sich Name, Farbe, Toolset, vorab erlaubte/gesperrte Tools, Berechtigungsmodus und Modell individuell festlegen
- Über das Feld
"agent" in settings.json oder das Flag --agent kann ein Standard-Agent gesetzt werden (wenig bekannte Funktion)
- Start mit dem Befehl
/agents
- Create custom subagents
Berechtigungen vorab genehmigen
- Claude Code nutzt ein Berechtigungssystem, das Prompt-Injection-Erkennung, statische Analyse, Sandboxing und menschliche Aufsicht kombiniert
- Standardmäßig ist nur eine kleine Zahl sicherer Befehle vorab genehmigt; über
/permissions können Allow-/Block-Listen ergänzt werden
- Wildcard-Syntax wird unterstützt — z. B.
Bash(bun run *), Edit(/docs/**)
- Kann durch Einchecken in die
settings.json des Teams geteilt werden
- Configure permissions
Sandboxing aktivieren
- Mit der Open-Source-Sandbox-Runtime von Claude Code lassen sich mehr Sicherheit und zugleich weniger Berechtigungsabfragen erreichen
- Aktivierung über den Befehl
/sandbox, Ausführung auf dem lokalen Rechner
- Unterstützt sowohl Datei-Isolation als auch Netzwerk-Isolation
- Windows-Unterstützung folgt bald
- Sandboxing
Statusleiste hinzufügen
- Eine benutzerdefinierte Statusleiste wird direkt unter dem Composer angezeigt
- Informationen wie Modellname, Verzeichnis, verbleibender Kontext oder Kosten lassen sich frei zusammenstellen
- Im Claude-Code-Team nutzt jedes Mitglied eine andere Statusleiste
- Beim Ausführen von
/statusline erstellt Claude auf Basis von .bashrc/.zshrc automatisch eine Statusleiste
- Customize your status line
Tastenbelegungen anpassen
- Alle Keybindings in Claude Code lassen sich über
/keybindings neu zuordnen
- Änderungen werden in Echtzeit neu geladen und sind sofort sichtbar
Hooks konfigurieren
- Hooks sind eine Möglichkeit, deterministisch in den Lebenszyklus von Claude einzugreifen
- Beispiele für den Einsatz:
- Berechtigungsanfragen automatisch an Slack oder Opus weiterleiten
- Claude am Ende eines Turns dazu anstoßen weiterzumachen (über Agent-Ausführung oder promptbasierte Entscheidung)
- Vor- und Nachverarbeitung von Tool-Aufrufen — z. B. eigenes Logging hinzufügen
- Hooks reference
Spinner-Verben anpassen
- Zur Standardliste der Spinner-Verben können eigene Verben hinzugefügt oder vorhandene ersetzt werden
- Wird
settings.json in die Versionsverwaltung eingecheckt, kann das Team sie gemeinsam nutzen
Ausgabestil festlegen
- Wird in
/config ein Ausgabestil gesetzt, lassen sich Tonfall und Format von Claudes Antworten ändern
- „explanatory“-Stil: erklärt bei der Einarbeitung in eine neue Codebasis Frameworks und Code-Muster während der Arbeit
- „learning“-Stil: begleitet Code-Änderungen im Stil eines Coachings
- Eigene benutzerdefinierte Ausgabestile können ebenfalls erstellt werden
- Output styles
Vollständige Individualisierung
- Claude Code ist so konzipiert, dass es bereits im Standardzustand gut funktioniert; bei Anpassungen wird jedoch empfohlen,
settings.json in Git einzuchecken`, um sie teamweit zu teilen
- Konfigurationen sind auf Codebasis-, Unterordner-, persönlicher und unternehmensweiter Policy-Ebene möglich
- Insgesamt werden 37 Konfigurationsoptionen und 84 Umgebungsvariablen unterstützt
- Über das Feld
"env" in settings.json können Umgebungsvariablen ohne Wrapper-Skript gesetzt werden
- Claude Code settings
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