- Der vollständige Quellcode wurde auf GitHub veröffentlicht für DoNotNotify, eine Android-App zur Benachrichtigungsverwaltung
- Ein Android-Benachrichtigungsmanager, der mit Datenschutz als Kernwert entwickelt wurde und Funktionen zum Blockieren unerwünschter Störungen bietet
- Die gesamte Benachrichtigungsverarbeitung erfolgt offline, ohne jegliche Serverübertragung oder Tracking
- Es lassen sich leistungsstarke Filterregeln anhand von App-Namen, Nachrichteninhalten und Regex-Mustern erstellen
- Dringende Benachrichtigungen können per Whitelist zugelassen, unnötige Benachrichtigungen per Blacklist blockiert werden
- Der Wechsel zu Open Source sorgt für mehr Transparenz und stärkt das Vertrauen der Nutzer
2 Kommentare
DoNotNotify – Benachrichtigungen auf Android protokollieren und intelligent blockieren
Als das Thema damals erstmals gepostet wurde, gab es Bedenken, dass es riskant sei, wenn eine nicht Open-Source-Third-Party-App sämtliche meiner Textnachrichten sehen kann; das wurde nun berücksichtigt, und die App wurde gleich komplett Open Source gemacht.
Hacker-News-Kommentare
Wie das Sprichwort „Erst schreibt man schlechten Code, dann schreibt man guten Code“ sagt, gibt es Sorgen über KI-generierten Code schon seit den Anfängen von Open Source
Entscheidend ist, dass tatsächlich wertvolle Software geschaffen wurde, die reale Probleme löst
Open Source ist keine Performance für die persönliche Marke, sondern ein Prozess des Lernens durch Fehler
Man sollte keine Angst haben, Code zu veröffentlichen, auch wenn er nicht perfekt ist. Frei nutzbarer Code ist an sich schon ein Geschenk
Die Transparenz, dass KI-Hilfe genutzt wurde, war gut
Die Sorge um die Codequalität ist nachvollziehbar, aber man muss sich nicht zu viele Gedanken machen. Wir alle haben in der Vergangenheit schon schlechteren Code ausgeliefert
Dass Feedback eingearbeitet wurde und alles überprüfbar gemacht wurde, ist die eigentliche Leistung. Dass es bereits in Produktion gut funktioniert, ist ein Bonus
Scham über „vibe-coded“ Code ist real, aber tatsächlich ist der Großteil des Codes auf einem ähnlichen Niveau
Ob KI-Code oder nicht: Er scheitert auf vorhersagbare Muster — zum Beispiel ist die Fehlerbehandlung langatmig, behandelt Fehler aber in Wirklichkeit nicht, oder ein Authentifizierungsfluss bricht in bestimmten Situationen zusammen
Bei einem Benachrichtigungssystem ist wichtig, ob Edge Cases getestet wurden, etwa fehlerhafte Payloads, riesige Datenmengen oder Prozessneustarts während der Berechtigungsprüfung
Wenn solche Tests gemacht wurden, ist man bereits weiter als der Großteil des Codes. Review durch Kolleg:innen fängt Dinge ab, die automatisierte Tools übersehen
Jede:r Entwickler:in hat sich schon einmal für früheren eigenen Code geschämt
Beeindruckend war der Mut von Linus, der es in seiner Studienzeit einfach mit den Worten „Das ist Code, schaut ihn euch an“ veröffentlicht hat
Der Moment, in dem man etwas Unvollkommenes trotzdem in die Welt setzt, ist der Anfang des Wachstums
Ich bin stolz auf diesen Versuch
In den letzten Monaten hat sich die Wahrnehmung von vibe-coded Software schnell verändert
Es geht nicht einfach nur um „erlaubt/verboten“, sondern entwickelt sich in viele verschiedene Richtungen
Danke dafür, dass Android-Nutzer:innen ihre Umgebung feiner steuern können
Ich nutze den „Nicht stören“-Modus von iOS schon lange, aber so eine fein granular mögliche Benachrichtigungssteuerung wie in dieser App gibt es dort nicht
Trotzdem ist so eine Funktion für Menschen mit Notification Fatigue absolut empfehlenswert
Ich frage mich, warum man so eine App auf Android braucht
Beispiel: „Gate-Änderungsbenachrichtigungen der Flug-App erlauben, aber Werbebenachrichtigungen blockieren“
Ich nutze FilterBox und Buzzkill
FilterBox filtert Spam-Benachrichtigungen mit einem Offline-ML-Modell und bietet außerdem viele heuristische Filteroptionen
Das Design ist auch hervorragend, daher ist es die App, mit der ich von allen bisher gekauften am zufriedensten bin
Siehe offizielle FilterBox-Website und den Vergleichspost
Auch wenn man es kostenlos über GitHub bekommen kann, würde ich es lieber im offiziellen Store kaufen und dafür wenigstens 1 Dollar bezahlen
Ich bin zwar kein Android-Nutzer, aber ich finde es bewundernswert, dass Anuj so etwas gebaut und dabei Feedback eingearbeitet hat
In einer Zeit von Privatsphäreverletzungen und Benachrichtigungsüberflutung ist es bedeutsam, normalen Nutzer:innen wieder Kontrolle zu geben
Wer die Codequalität kritisiert, muss man nicht beachten, solange diese Leute nicht selbst beitragen
Ich selbst nutze Claude und ChatGPT in meinem Startup aktiv. Danke an Anuj