Eine Studie der Universität Montreal (100.000 Menschen vs. ChatGPT, Claude, Gemini usw.) ergab:
GPT-4 und Gemini Pro übertrafen den durchschnittlichen Kreativitätswert von Menschen, doch die besten 10 % der Menschen lagen deutlich vor allen KI-Systemen.
KI reproduziert die durchschnittlichen Muster ihrer Trainingsdaten sehr gut, zeigt aber klare Grenzen bei wirklich bahnbrechenden und neuartigen Ideen.
Auch mit höherer Temperature steigt zwar die Zufälligkeit, aber daraus entsteht keine sinnvolle Kreativität.
→ Für durchschnittliches kreatives Arbeiten und Brainstorming ist KI gut geeignet, doch geniale Kreativität bleibt weiterhin menschliches Terrain.
2 Kommentare
Aber wie viele Menschen arbeiten überhaupt an Aufgaben, die Intelligenz auf dem Niveau der oberen 10 % erfordern? Müsste man nicht sagen, dass 95 % der Menschen letztlich eher durchschnittliche Arbeit machen? Allein die Tatsache, dass der Durchschnitt bereits übertroffen wurde, ist meiner Meinung nach schon schockierend genug. Die Forschung für Intelligenz auf dem Niveau der oberen 10 % wird weitergehen, und ich denke, dass sich diese Intelligenz der oberen 10 % gar nicht so stark von der "durchschnittlichen" Intelligenz unterscheiden wird. Bei den oberen 0,01 % mag das vielleicht anders sein.
Da die KI mit Daten trainiert wurde, die von durchschnittlichen Menschen erzeugt wurden, ist das vielleicht ein naheliegendes Ergebnis..