- Claude Chill ist ein PTY-Proxy-Tool, das Verzögerungen und Flackerprobleme mindert, die entstehen, wenn Claude Code wiederholt das gesamte Terminal neu zeichnet
- Es fängt die von Claude Code verwendeten synchronisierten Ausgaben (Sync Blocks) ab und aktualisiert mit VT100-basiertem Rendering nur die geänderten Teile des Bildschirms
- Es verwaltet einen History-Puffer für Scrollback; mit Ctrl+6 kann man in den „Lookback-Modus“ wechseln und die gesamte Ausgabevergangenheit ansehen
- Bietet eine Auto-Lookback-Funktion, die die History automatisch ausgibt, wenn für eine gewisse Zeit keine Eingabe erfolgt
- Läuft unter Linux und macOS und ist eine leichtgewichtige Lösung zur Verbesserung von Terminal-Performance und Lesbarkeit
Überblick
- Claude Chill ist ein PTY-Proxy-Programm, das entwickelt wurde, um die Terminal-Ausgabeprobleme von Claude Code zu lösen
- Claude Code kapselt die gesamte Ausgabe in Sync Blocks und rendert sie auf einmal; dabei kommt es zu vollständigen Bildschirmaktualisierungen über Tausende Zeilen
- Dadurch entstehen Probleme wie Verzögerungen, Flackern und verlorener Scrollback
- Claude Chill sitzt zwischen Terminal und Claude Code, übernimmt nur Ausgabedifferenzen und erhält einen History-Puffer
Hauptfunktionen
- Abfangen von Sync Blocks: Erkennt und verarbeitet die großen Synchronisationsblöcke, die Claude Code sendet
- VT-basiertes Rendering: Verwendet einen VT100-Emulator, um den Bildschirmzustand zu verfolgen und nur geänderte Teile auszugeben
- History-Erhalt und Lookback-Modus: Speichert die Ausgabe in einem Puffer, damit frühere Logs eingesehen werden können
- Wechsel in den Lookback-Modus mit Ctrl+6
- Pausiert die Ausgabe von Claude und zeigt die vollständige History im Terminal an
- Erneutes Drücken der Taste oder Beenden mit Ctrl+C
- Auto-Lookback: Wenn für eine gewisse Zeit keine Eingabe erfolgt (standardmäßig 15 Sekunden), wird die History automatisch ausgegeben
- Kann mit der Option
-a 0 deaktiviert werden
- Beim automatischen Dump kann der Bildschirm kurz flackern
Installation und Verwendung
Konfigurationsdatei
- Speicherort:
- Linux:
~/.config/claude-chill.toml
- macOS:
~/Library/Application Support/claude-chill.toml
- Wichtige Einträge:
history_lines: maximale Anzahl History-Zeilen
lookback_key: Taste zum Umschalten des Lookback-Modus
refresh_rate: Rendering-FPS
auto_lookback_timeout_ms: Zeit für Auto-Lookback
Tastaturprotokoll und Tastenkonfiguration
- Automatischer Moduswechsel in Terminals mit Unterstützung für das Kitty Keyboard Protocol (Kitty, Ghostty, WezTerm usw.)
- Wenn Claude Code den Kitty-Modus aktiviert, erkennt Claude Chill diese Kodierung ebenfalls automatisch
- Tastenformat:
[modifier][key]
- Beispiele:
[f12], [ctrl][g], [ctrl][shift][j]
- Die Standardtaste Ctrl+6 sendet ASCII 0x1E und kollidiert in den meisten Terminals nicht mit anderen Belegungen
- Unter macOS bewirkt Ctrl+Shift+6 (Ctrl+^) dasselbe
Funktionsweise
Hinweise
- Das Tool wurde für den persönlichen Gebrauch entwickelt; umfassende Tests wurden nicht durchgeführt
- Funktion auf Linux und macOS bestätigt
- Der Einsatz in wichtigen Systemen oder Infrastrukturumgebungen wird nicht empfohlen
- MIT-Lizenz
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