Anthropic Sandbox Runtime (srt) – leichtgewichtige Sandbox für KI
(github.com/anthropic-experimental)- Eine Forschungs-Sandbox-Runtime, entwickelt, um eine sichere Ausführungsumgebung für KI-Agenten zu gewährleisten
- Leichtgewichtige Architektur, die native Sandboxing-Primitiven des Betriebssystems ohne Container nutzt, um Agenten, lokale Server oder CLI-Befehle sicher zu isolieren
- Unter macOS werden
sandbox-execund Seatbelt-Profile, unter Linux namespace-basierte Isolation auf Basis vonbubblewrapverwendet- Netzwerkverkehr wird über einen Proxy-Server gefiltert, sodass nur freigegebene Domains erreichbar sind
- Nach der Philosophie secure-by-default wird mit minimalen Rechten gestartet
- Allow-only-/Deny-only-Muster, bei denen nur benötigte Dateien oder Netzwerkpfade explizit erlaubt werden
- Hauptfunktionen
- Network restrictions: Steuerung der erreichbaren Domains für HTTP/HTTPS und andere Protokolle
- Filesystem restrictions: Festlegung der les- und schreibbaren Dateien und Verzeichnisse
- Unix socket restrictions: Einschränkung des Zugriffs auf lokale IPC-Sockets
- Violation monitoring: Bietet unter macOS eine Echtzeitüberwachung von Verstoß-Logs
- Unterstützung für MCP-Server-Sandboxing
- Model Context Protocol-Server können mit
srtumhüllt und ausgeführt werden, um Datei- und Netzwerkrechte einzuschränken - In der Konfigurationsdatei (
~/.srt-settings.json) lassen sich detaillierte Zugriffsrichtlinien definieren
- Model Context Protocol-Server können mit
- Dual Isolation Model zur gleichzeitigen Isolation von Dateisystem und Netzwerk
- Dateisystem-Isolation: Lesen ist standardmäßig erlaubt, Schreiben erfordert eine explizite Freigabe
- Netzwerk-Isolation: Standardmäßig ist jeder Zugriff blockiert, nur freigegebene Domains können kommunizieren
- Unterstützt sowohl CLI als auch Bibliothek
- Bei der Ausführung von Befehlen mit
srtwird die Sandbox automatisch angewendet - In Node.js-Umgebungen ist programmatische Steuerung über die
SandboxManager-API möglich
- Bei der Ausführung von Befehlen mit
- Erweiterbare Netzwerkfilterung
- Statt des Standard-Proxys kann ein benutzerdefinierter Proxy (z. B. mitmproxy) angebunden werden
- Damit lassen sich Traffic-Inspektion, Audit-Logging und granulare Filterlogik umsetzen
- Plattformunterstützung
- Vollständige Unterstützung für macOS und Linux
- Windows wird derzeit noch nicht unterstützt
- Unter Linux werden Abhängigkeiten wie
bubblewrap,socat,ripgrepusw. benötigt
3 Kommentare
Windows bleibt wie immer auf der Strecke. MS muss endlich aufwachen. Auch wenn ich nicht glaube, dass das jetzt noch viel ändern würde.
Das hätte wohl zusammen mit MCP erscheinen sollen, aber dass es erst an eine Open-Source-Stiftung übergeben wird und dann erscheint, wirkt schon ziemlich spät.
Und dann wird nicht einmal Windows unterstützt, schluchz
Sie entwickeln wirklich Schritt für Schritt genau das, was man braucht.