5 Punkte von GN⁺ 2026-01-10 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein Musik-Hörspiel im Simon-Stil, bei dem Nutzer eine gehörte Melodie auf dem Klavier nachspielen
  • Unterstützt zwei Modi: Übungsmodus mit Notenanzeige und Modus zum Spielen nach Gehör
  • Mit MIDI-Keyboard-Anbindung ist das Üben über echte Instrumenteneingabe möglich
  • Inklusive Metronom und Einstellungen zur Temporegelung und Steuerung der Lernumgebung
  • Ein direkt im Browser laufendes interaktives Musik-Lernwerkzeug, das sich gut zum Verbessern des Gehörs eignet

Spielüberblick

  • Lend Me Your Ears ist ein Musik-Hörtraining-Spiel, bei dem Nutzer eine Melodie anhören und sie dann auf dem Klavier nachspielen
    • Nutzt das Muster-Gedächtnisprinzip des klassischen Spiels Simon
    • Bietet eine Lernoberfläche, die Gehörbildung und Spiel kombiniert
  • Läuft im Webbrowser und erfordert einen Klick zur Audio-Aktivierung

Hauptfunktionen

  • Bietet zwei Lernmodi
    • Practice-Modus: Üben mit Notendarstellung
    • Play-by-ear-Modus: Melodien ausschließlich nach Gehör nachspielen
  • MIDI-Keyboard-Unterstützung ermöglicht das Lernen mit echter Klaviereingabe
  • Metronom-Funktion unterstützt das Training des Rhythmusgefühls
  • Über das Einstellungsmenü lassen sich Sound, Tempo und weitere Nutzungsoptionen anpassen

Oberfläche und Bedienung

  • Spielstart per Klick auf die Starttaste (Press Start ▷)
  • In der Phase Listen die Melodie anhören und sie in der Phase Piano nachspielen
  • Aufgrund von Browser-Sicherheitsrichtlinien ist Audiowiedergabe erst nach einer Nutzerinteraktion möglich

Lernnutzen

  • Durch wiederholtes Hören und Spielen werden Gehörbildung und musikalisches Gedächtnis gestärkt
  • Struktur, die visuelles Notenlernen und auditives Training kombiniert
  • Ein leichtgewichtiges Musik-Lernwerkzeug, das ohne Installation direkt im Web zugänglich ist

1 Kommentare

 
GN⁺ 2026-01-10
Hacker-News-Kommentare
  • Wirklich ein großartiges kleines Spiel. Es wäre aber schön, wenn es einen Modus gäbe, in dem man ohne eine Antwort abzugeben frei auf der Tastatur herumspielen kann.
    Im Moment erscheint sofort eine Meldung, wenn man den falschen Ton drückt, sodass man nicht wirklich experimentell spielen kann.
    • Gute Idee. Ich plane, die Funktion heute Abend einzubauen.
    • Du hast mir komplett aus der Seele gesprochen. So etwas habe ich mir schon lange gewünscht, wirklich gut gemacht.
    • Ich bin auch hergekommen, um genau diesen Kommentar zu schreiben. +1.
  • Es wäre gut, Töne wie in Ableton auf die Computertastatur zu legen. Das wäre nützlich für Leute ohne MIDI-Controller.
    Zum Beispiel könnten die weißen Tasten von A bis L und die schwarzen Tasten auf Tasten wie W, E usw. gemappt werden.
    Siehe auch: Use your keyboard as a MIDI controller in Ableton
    • Das ist auch gut, aber mit dem vierreihigen Tastaturlayout, das früher von Tracker-Programmen verwendet wurde, könnte man zwei Oktaven abdecken.
      Zum Beispiel wären QWERTYUIOP[] die weißen Tasten ab dem eingestrichenen C, und ZXCVBNM,./ die weißen Tasten eine Oktave tiefer.
      So gibt es auch Überlappungen, sodass Q und , beide das C derselben Oktave spielen.
      Früher habe ich so geübt, wenn ich auf einer Tastatur ohne MIDI komponiert habe.
      Siehe: Music tracker
    • Eine weitere Option wäre, eine Onscreen-Tastatur hinzuzufügen. Man könnte per Klick spielen oder sogar direkt auf die Notenzeile klicken.
  • Das Projekt ist sauber umgesetzt und wirkt sehr ausgereift. Als klassisch ausgebildeter Pianist würde ich sagen: Es gibt wirklich viele Wege, Klavier zu lernen, und keine einzig richtige Methode.
    Dieses Projekt ist ein gutes Werkzeug für Notenlesen und Gehörbildung. Es sollte aber zusammen mit Unterrichtskontext und einem Verständnis der Begriffe vermittelt werden.
    • Stimme zu. Wenn möglich, würde ich empfehlen, am Anfang direkt bei einer bzw. einem Klavierlehrenden zu lernen.
      Grundlagen wie Handhaltung und Fingersatz sollten sauber sitzen, damit man später keine schlechten Gewohnheiten korrigieren muss.
  • Bis etwa 7–8 Töne macht es Spaß, aber danach werden ständig weitere Töne hinzugefügt und es wird anstrengend.
    Es ist unpraktisch, dass es keine Einstellung zum Fixieren des Schwierigkeitsgrads gibt. Wenn zu viele Töne dazukommen, reißt der Flow ab und es wird eher ein Gedächtnisspiel als Gehörbildung.
    • Ich hatte gehofft, dass der Übungsmodus das teilweise löst, aber eine Option zum Fixieren des Schwierigkeitsgrads wäre wohl sinnvoll.
      Die Konsistenz der Melodien zu bewahren ist ein schwierigeres Problem. Ich experimentiere mit Ansätzen wie Markov-Modellen oder CPU Bach, um natürlichere Melodien zu erzeugen.
  • Technisch ein hervorragendes Demo, aber bei der Usability gibt es noch etwas Luft nach oben.
    Von den 88 Tasten eines Klaviers sind sehr tiefe oder sehr hohe Töne für Gehörbildung nicht besonders geeignet. Es wäre gut, sie standardmäßig auszuschließen.
    Je länger die Melodie wird, desto mehr wird es zu einem Gedächtnisspiel, und wenn man einmal danebenliegt, wieder von vorn anfangen zu müssen, ist frustrierend.
    • Guter Punkt. Derzeit kann man im MIDI-Setup den zu übenden Tonumfang bereits selbst festlegen.
      Später plane ich aber, Dinge wie 8va-Zeichen hinzuzufügen, um den Tonbereich klarer zu begrenzen.
  • Ich habe als Kind mit der Suzuki-Klaviermethode gelernt, und am Anfang lag der Fokus darauf, das Gehör zu trainieren.
    Ich schloss die Augen, hörte den Ton, den die Lehrkraft spielte, und spielte ihn genauso nach.
    Dank dieses Trainings kann ich heute auf der Gitarre fast sofort Stücke nachspielen, die ich höre.
    Natürlich war neben dem Gehörtraining auch konsequentes Üben unverzichtbar.
    • Wirklich eine großartige Übungsmethode. Ich habe auf ähnliche Weise mit der Ukulele geübt.
      Am Anfang war ich langsam, aber nach und nach konnte ich gehörte Melodien direkt nachspielen, und dabei bekam ich ein körperliches Gefühl für die Struktur der Melodie.
      Das fördert ein viel intuitiveres musikalisches Gespür als bloßes Notenlesen.
  • Ich habe zu Neujahr ein Digitalpiano gekauft. Mit dem Lehrbuch meines Kindes übe ich gerade Ton für Ton, aber es ist noch schwer, auch nur ein Stück vollständig durchzuspielen.
    Ich bin so langsam, dass ich beim Notenlesen jedes Mal die Notennamen dazuschreiben muss.
    Ich frage mich, ob es mit Technik wie KI oder Bluetooth-MIDI-Apps einen einfacheren Weg gibt, diese Anfangshürde zu überwinden.
    • Bei mir war es ähnlich. Wenn man einmal Noten lesen kann, selbst langsam, kann man letztlich jedes Stück üben.
      Mit Beständigkeit kommt die Geschwindigkeit ganz von selbst. Im Moment ist es langsam, aber es ist kein Engpass mehr.
    • Gute Frage. Meine App kann beim Erkennen von Tönen helfen, aber nicht bei Handhaltung oder Klaviertechnik.
      Dafür ist die Piano Adventures Player App als begleitendes Werkzeug zum Lehrbuch recht bekannt.
      Viel Erfolg auf deinem Übungsweg.
    • Ich komme auch aus einer Band und habe mir vor Kurzem ein digitales Keyboard gekauft. Notenlesen habe ich letztlich durch Wiederholungstraining gelernt.
      Ich versuche aber auch, das Einprägen von Noten mit Karteikarten oder SRS wie Anki zu beschleunigen. Falls jemand gute Materialien hat, bitte teilen.
    • Der Color Note Guide hat mir sehr geholfen. Ohne die Farbcodierung war ich beim Blick auf die Noten völlig verloren.
  • Ich habe letzte Woche meine eigene Version mit einer ähnlichen Idee gebaut: keybykey.app
    • Deine App gefällt mir auch. Meine ist eher wie das Simon-Spiel aufgebaut, mit endlos ansteigendem Schwierigkeitsgrad.
      Deine konzentriert sich stärker darauf, ein bestimmtes Stück nachzuspielen.
      Es wäre gut, MIDI-Controller-Unterstützung hinzuzufügen. Mit WebMidiJS lässt sich das leicht umsetzen.
    • Schade, dass man nur einmal pro Tag spielen kann.
      Ich verstehe, dass das ein User-Engagement-Trick sein soll, damit Leute täglich zurückkommen, aber wenn ich nicht dann üben kann, wenn ich will, verliere ich das Interesse.
  • Ich drücke ständig den Start-Button, wodurch zu einer anderen Melodie gewechselt wird. Eigentlich wollte ich den Listen-Button drücken, um die aktuelle Melodie noch einmal zu hören.
    Der Listen-Button sollte auffälliger sein, und Start könnte ganz ans Ende verschoben und in etwas wie „Bitte ein anderes Stück“ umbenannt werden.
    Davon abgesehen ist es eine großartige App.
  • Wirklich hervorragend. Es wäre gut, den Help-Button außerhalb der Tastatur zu platzieren und den Nutzenden wählen zu lassen, ob bei einem Fehler automatisch wiederholt werden soll.
    Beim Üben langer Sequenzen ist es störend, wenn die Wiederholung die Tastatur blockiert.
    • Ein Farb-Fade-Effekt auf den Klaviertasten könnte das Erinnern noch schneller verstärken.
      Eine Animation, bei der sich die Farbe weich entsprechend der Lautstärke der Taste verändert, wäre schön.
      Passend zum Thema der App wäre ein Simon-Says-Farbschema als Easter Egg vielleicht ganz witzig.
    • Ich habe über eine Stunde ohne Pause geübt, und die Klangqualität ist wirklich sehr gut.
      Früher habe ich selbst einmal einen A440-Klaviersynth gebaut, und die Audioqualität dieser App ist deutlich besser.
      Nach etwa 40 Minuten tritt allerdings Rauschen auf, vermutlich wegen eines Sound-Buffer-Speicherproblems. Wahrscheinlich wird Speicher nicht freigegeben, wenn ein Kanal im Leerlauf ist.
      Trotzdem wirklich tolle Arbeit.
    • Das Problem mit den Icons geht auf meine Kappe. Ich habe größtenteils mit einer MIDI-Tastatur getestet, daher kommt das wohl.