„Lend Me Your Ears“ – ein Gedächtnisspiel zum Erlernen des Klavierspiels nach Gehör
(lend-me-your-ears.specr.net)- Ein Musik-Hörspiel im Simon-Stil, bei dem Nutzer eine gehörte Melodie auf dem Klavier nachspielen
- Unterstützt zwei Modi: Übungsmodus mit Notenanzeige und Modus zum Spielen nach Gehör
- Mit MIDI-Keyboard-Anbindung ist das Üben über echte Instrumenteneingabe möglich
- Inklusive Metronom und Einstellungen zur Temporegelung und Steuerung der Lernumgebung
- Ein direkt im Browser laufendes interaktives Musik-Lernwerkzeug, das sich gut zum Verbessern des Gehörs eignet
Spielüberblick
- Lend Me Your Ears ist ein Musik-Hörtraining-Spiel, bei dem Nutzer eine Melodie anhören und sie dann auf dem Klavier nachspielen
- Nutzt das Muster-Gedächtnisprinzip des klassischen Spiels Simon
- Bietet eine Lernoberfläche, die Gehörbildung und Spiel kombiniert
- Läuft im Webbrowser und erfordert einen Klick zur Audio-Aktivierung
Hauptfunktionen
- Bietet zwei Lernmodi
- Practice-Modus: Üben mit Notendarstellung
- Play-by-ear-Modus: Melodien ausschließlich nach Gehör nachspielen
- MIDI-Keyboard-Unterstützung ermöglicht das Lernen mit echter Klaviereingabe
- Metronom-Funktion unterstützt das Training des Rhythmusgefühls
- Über das Einstellungsmenü lassen sich Sound, Tempo und weitere Nutzungsoptionen anpassen
Oberfläche und Bedienung
- Spielstart per Klick auf die Starttaste (Press Start ▷)
- In der Phase Listen die Melodie anhören und sie in der Phase Piano nachspielen
- Aufgrund von Browser-Sicherheitsrichtlinien ist Audiowiedergabe erst nach einer Nutzerinteraktion möglich
Lernnutzen
- Durch wiederholtes Hören und Spielen werden Gehörbildung und musikalisches Gedächtnis gestärkt
- Struktur, die visuelles Notenlernen und auditives Training kombiniert
- Ein leichtgewichtiges Musik-Lernwerkzeug, das ohne Installation direkt im Web zugänglich ist
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Im Moment erscheint sofort eine Meldung, wenn man den falschen Ton drückt, sodass man nicht wirklich experimentell spielen kann.
Zum Beispiel könnten die weißen Tasten von
AbisLund die schwarzen Tasten auf Tasten wieW,Eusw. gemappt werden.Siehe auch: Use your keyboard as a MIDI controller in Ableton
Zum Beispiel wären QWERTYUIOP[] die weißen Tasten ab dem eingestrichenen C, und ZXCVBNM,./ die weißen Tasten eine Oktave tiefer.
So gibt es auch Überlappungen, sodass
Qund,beide das C derselben Oktave spielen.Früher habe ich so geübt, wenn ich auf einer Tastatur ohne MIDI komponiert habe.
Siehe: Music tracker
Dieses Projekt ist ein gutes Werkzeug für Notenlesen und Gehörbildung. Es sollte aber zusammen mit Unterrichtskontext und einem Verständnis der Begriffe vermittelt werden.
Grundlagen wie Handhaltung und Fingersatz sollten sauber sitzen, damit man später keine schlechten Gewohnheiten korrigieren muss.
Es ist unpraktisch, dass es keine Einstellung zum Fixieren des Schwierigkeitsgrads gibt. Wenn zu viele Töne dazukommen, reißt der Flow ab und es wird eher ein Gedächtnisspiel als Gehörbildung.
Die Konsistenz der Melodien zu bewahren ist ein schwierigeres Problem. Ich experimentiere mit Ansätzen wie Markov-Modellen oder CPU Bach, um natürlichere Melodien zu erzeugen.
Von den 88 Tasten eines Klaviers sind sehr tiefe oder sehr hohe Töne für Gehörbildung nicht besonders geeignet. Es wäre gut, sie standardmäßig auszuschließen.
Je länger die Melodie wird, desto mehr wird es zu einem Gedächtnisspiel, und wenn man einmal danebenliegt, wieder von vorn anfangen zu müssen, ist frustrierend.
Später plane ich aber, Dinge wie 8va-Zeichen hinzuzufügen, um den Tonbereich klarer zu begrenzen.
Ich schloss die Augen, hörte den Ton, den die Lehrkraft spielte, und spielte ihn genauso nach.
Dank dieses Trainings kann ich heute auf der Gitarre fast sofort Stücke nachspielen, die ich höre.
Natürlich war neben dem Gehörtraining auch konsequentes Üben unverzichtbar.
Am Anfang war ich langsam, aber nach und nach konnte ich gehörte Melodien direkt nachspielen, und dabei bekam ich ein körperliches Gefühl für die Struktur der Melodie.
Das fördert ein viel intuitiveres musikalisches Gespür als bloßes Notenlesen.
Ich bin so langsam, dass ich beim Notenlesen jedes Mal die Notennamen dazuschreiben muss.
Ich frage mich, ob es mit Technik wie KI oder Bluetooth-MIDI-Apps einen einfacheren Weg gibt, diese Anfangshürde zu überwinden.
Mit Beständigkeit kommt die Geschwindigkeit ganz von selbst. Im Moment ist es langsam, aber es ist kein Engpass mehr.
Dafür ist die Piano Adventures Player App als begleitendes Werkzeug zum Lehrbuch recht bekannt.
Viel Erfolg auf deinem Übungsweg.
Ich versuche aber auch, das Einprägen von Noten mit Karteikarten oder SRS wie Anki zu beschleunigen. Falls jemand gute Materialien hat, bitte teilen.
Deine konzentriert sich stärker darauf, ein bestimmtes Stück nachzuspielen.
Es wäre gut, MIDI-Controller-Unterstützung hinzuzufügen. Mit WebMidiJS lässt sich das leicht umsetzen.
Ich verstehe, dass das ein User-Engagement-Trick sein soll, damit Leute täglich zurückkommen, aber wenn ich nicht dann üben kann, wenn ich will, verliere ich das Interesse.
Der Listen-Button sollte auffälliger sein, und Start könnte ganz ans Ende verschoben und in etwas wie „Bitte ein anderes Stück“ umbenannt werden.
Davon abgesehen ist es eine großartige App.
Beim Üben langer Sequenzen ist es störend, wenn die Wiederholung die Tastatur blockiert.
Eine Animation, bei der sich die Farbe weich entsprechend der Lautstärke der Taste verändert, wäre schön.
Passend zum Thema der App wäre ein Simon-Says-Farbschema als Easter Egg vielleicht ganz witzig.
Früher habe ich selbst einmal einen A440-Klaviersynth gebaut, und die Audioqualität dieser App ist deutlich besser.
Nach etwa 40 Minuten tritt allerdings Rauschen auf, vermutlich wegen eines Sound-Buffer-Speicherproblems. Wahrscheinlich wird Speicher nicht freigegeben, wenn ein Kanal im Leerlauf ist.
Trotzdem wirklich tolle Arbeit.