- Ubisofts Rainbow Six Siege erlebt auf allen Plattformen einen großflächigen Dienstausfall, der auf einen mutmaßlichen Hack oder Exploit zurückgeführt wird
- Spieler berichten, Milliarden von R6-Credits und seltene, nur für Entwickler bestimmte Skins erhalten zu haben oder ohne ersichtlichen Grund gebannt zu werden
- Ubisoft bezeichnete dies als einen „Servervorfall“, doch die Community kritisiert das scharf und wirft dem Unternehmen vor, einen Sicherheitsvorfall herunterzuspielen
- Auch einige Streamer und bekannte Nutzerkonten sind betroffen, wodurch die Sorge vor Account-Rollbacks und ungerechtfertigten Bans wächst
- Während weltweit zentrale Dienste ausgefallen sind, sollten Spieler das Einloggen vermeiden und keine Credits ausgeben
Vollständiger Dienstausfall bei Rainbow Six Siege
- Laut Ubisofts offizieller Statusseite für Dienste sind auf PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S alle wichtigen Plattformen betroffen; zentrale Dienste wie Authentifizierung, In-Game-Shop und Matchmaking sind ausgefallen
- Der allgemeine Verbindungsstatus wird als „eingeschränkt“ angezeigt
- Ubisoft teilte nur mit, dass das Problem untersucht werde; einen Zeitplan für die Wiederherstellung gibt es nicht
- Aufgrund dieses weitreichenden Ausfalls wird nicht nur von instabilen Servern ausgegangen, sondern auch von der Möglichkeit einer schwerwiegenden Systemkompromittierung
Ubisofts Reaktion und Gegenwind aus der Community
- Der offizielle Rainbow-Six-Account erklärte, man sei sich eines „Vorfalls mit Auswirkungen auf das Spiel“ bewusst und arbeite an einer Lösung
- Ein Sicherheitsvorfall oder Hack wurde jedoch nicht erwähnt
- Die Community kritisiert, Ubisoft spiele den Ernst der Lage herunter
- Obwohl von einem „Serverproblem“ gesprochen werde, seien zentrale Systeme offenbar beeinträchtigt
- Einige kritisieren zudem, dass das Spiel online blieb, während Konten in Echtzeit verändert wurden
Auffälligkeiten bei Spielerkonten
- Viele Spieler berichten, dass sie beim Einloggen Milliarden von R6-Credits und Renown, Tausende Alpha Packs sowie exklusive Glacier-Skins für Entwickler erhalten hätten
- Der In-Game-Ban-Feed wurde mit zufälligen Meldungen überflutet, wodurch Tausende Konten offenbar willkürlich gebannt oder entbannt wurden
- Darunter auch Streamer und bekannte Spieler
- Der bekannte Creator KingGeorge warnte mit den Worten, „das Spiel ist komplett kaputt“, davor, sich einzuloggen oder Credits auszugeben
Sorge vor Rollbacks und Bans
- Da Authentifizierungs- und Kontosysteme beeinträchtigt sind, rechnen viele Nutzer mit Account-Rollbacks durch Ubisoft
- Gleichzeitig fürchten einige ungerechtfertigte Bans
- Dabei wird darauf hingewiesen, dass Nutzer bestraft werden könnten, wenn sie das Problem für einen bloßen Anzeigefehler hielten und die Credits ausgaben
- In der Community wächst der Unmut über die fehlende klare Kommunikation, und es werden transparente Erklärungen von Ubisoft gefordert
Aktuelle Handlungsempfehlung für Spieler
- Bis Ubisoft das Problem behoben und die Ursache offengelegt hat, wird Spielern empfohlen, offline zu bleiben
- Kein Einloggen und keine Nutzung von Credits oder Renown
- Da weltweit zentrale Dienste ausgefallen und Konten beeinträchtigt sind, könnte Ubisofts Reaktion das Vertrauen in das Spiel künftig erheblich beeinflussen
- Ubisoft erklärte, die Untersuchung laufe, und kündigte weitere Updates an
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