- Eine persönliche Rückschau auf Menschen, Bücher, Technologien, Musik und Spiele, die im Laufe des Jahres 2025 entdeckt, gelesen oder erlebt wurden
- Neben Aktivitäten rund um die Programmiersprache Clojure auch aktive Beteiligung an nichttechnischem Schreiben und fiktionalem Schaffen
- Durch das Zettelkasten-Notizsystem und eine tabellenbasierte Aufgabenverwaltung wurden Produktivität und Gedankenorganisation verbessert
- Kritische Beobachtungen zum Einsatz von AI (LLM) sowie eine konkrete Beschreibung der Grenzen bei kreativer Problemdefinition
- Eine breit angelegte Erkundung zwischen Technik, Kunst und Systemdenken kündigt für 2026 eine weitere Ausweitung nichttechnischen Schreibens und kreativen Schaffens an
Die besten gelesenen und gesehenen Texte und Videos
- Vorgestellt werden Inhalte zu ganz unterschiedlichen Themen, darunter ein Text über den Entwicklungsprozess von Hans Boehms recursive real arithmetic, eine Doku über das Leben in japanischen Manga-Cafés und ein Kompositionsvideo mit dem OP-1-Synthesizer
- Im Interview mit Jack Rusher geht es um die Schnittstelle von Technik und Kunst, kreative Flüsse und die Richtung moderner Computing-Forschung
- Ebenfalls enthalten sind Materialien zu David Lindsays unveröffentlichten Romanen, ein Interview zur frühen Geschichte von Magic: The Gathering sowie eine Erkundung von Cormac McCarthys persönlicher Bibliothek
Persönlicher Blog und Gastbeiträge
- Im Wormwoodania-Blog wurden zahlreiche nichttechnische Texte über unheimliche und satirische Literatur veröffentlicht
- Ausweitung der Themen auf die Stagnation der Clojure-Sprachentwicklung, Forschung zu Baron Corvo, Derek Raymonds Konzept des „schwarzen Romans“ sowie Analysen von Spielsystemen (18XX, Bird-Poker usw.)
- Parallel zu technischen Texten über Clojure und Experimenten im Game Design wurde ein systemorientierter Schreibansatz fortgeführt
In diesem Jahr gelesene Bücher
- Als technische Bücher werden Mouse: A Language for Microcomputers und Notes on Distance Dialing genannt
- Im nichttechnischen Bereich werden unter anderem The Eye of Osiris, The Mystery of Edwin Drood, Lolly Willowes, Patience, Narcissus and Goldmund und We Who Are About To… hervorgehoben; darunter Klassiker, SF und Graphic Novels
- Die musik- und kunstbezogenen Memoiren Fifty Forgotten Records werden für ihre Verbindung von persönlicher Kunsterfahrung und Erinnerung besonders geschätzt
Musik, Filme und Podcasts
- Neu entdeckt wurden Ambient- und Jazz-Künstler wie lovesliescrushing, Death and Vanilla und Maria Chiara Argirò
- Cocteau Twins werden als die in diesem Jahr meistgehörten Künstler genannt
- Bei den Filmen werden Weapons (Zach Cregger) und Triangle of Sadness (Ruben Östlund) als die besten Werke ausgewählt
- Bei Podcasts wurden Quiet Little Horrors, Beyond Yacht Rock 2000, Malcom Guite und Quinn’s Ideas besonders gern gehört
Spiele und Programmiersprachen
- Das Kartenspiel Jacoby aus dem 19. Jahrhundert wurde rekonstruiert und untersucht; außerdem wurden Brettspiele wie East India Companies und Far Away erkundet
- Als persönliches Projekt wurde eine verbindungsorientierte funktionale Sprache namens Juxt erprobt, während bei der Arbeit Clojure und Java verwendet wurden
- Zusätzlich wurden funktionale Sprachen und von Clojure abgeleitete Projekte wie Joy, Clojerl und Scittle untersucht
Technologie-, Produktivitätswerkzeuge und Systeme
- Aufbau eines Systems zur Ideenorganisation und zum Schreiben mit Zettelkasten
- Mit einem tabellenbasierten Aufgabenverfolgungssystem wurde der Fortschritt bei Zielen visualisiert
- Die meisten wichtigen Vorhaben für 2025 wurden erreicht, darunter Clojure 1.13, Verbesserungen an core.async, die Statisierung des Blogs und Experimente mit der Sprache Juxt
Pläne für 2026 und Technologie-Radar
- Ausweitung nichttechnischen Schreibens, Veröffentlichung eigener Kartenspielregeln, Release von Clojure 1.13, handwerkliches Schaffen und mehr Sachbuchlektüre
- Geplante Technologieeinführungen: Goodnotes ausprobieren, Antinet Zettelkasten übernehmen, LLM-Grenzen bewerten, TypeScript aufgeben
- LLMs werden mit der Einschätzung beschrieben, sie seien „für Problemdefinition und kreative Erkundung ungeeignet“ und litten unter „mangelnder dialogischer Spannung und fehlendem kritischen Denken“
Inspiration und Abschluss
- Als prägende Personen des Jahres 2025 werden unter anderem Rich Hickey, David Nolen, Alan Kay, Jack Rusher und Amabel Holland sowie Dutzende weitere genannt
- Die fortgesetzte Erkundung von Technik, Kunst und Literatur kündigt auch für 2026 eine Ausweitung kreativer Experimente und des Schreibens an
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