- Das High-Performance-, S3-kompatible Objekt-Storage-System MinIO ist derzeit in einen wieder nur noch auf Wartungsbetrieb umgestellt
- Neue Funktionen, die Annahme von Pull Requests und die neue Feature-Entwicklung wurden eingestellt, ebenso die aktive Überprüfung bestehender Issues
- Sicherheitslückenbehebungen werden nur noch fallweise und begrenzt geprüft
- Die Community-Unterstützung bleibt nur in minimaler Form über den Slack-Kanal erhalten
- Für kommerzielle Unterstützung und aktive Wartung wird die Nutzung von MinIO AIStor empfohlen
Wartungsmodus-Ankündigung
- Das MinIO-Projekt wurde in den aktuellen Wartungsmodus überführt und nimmt keine neuen Änderungen mehr entgegen
- Neue Funktionen, Verbesserungen und Pull Requests werden nicht mehr angenommen
- Bestehende Issues und PRs werden nicht mehr aktiv geprüft
- Sicherheitsrelevante kritische Korrekturen können im Einzelfall geprüft werden
- Die Community-Unterstützung wird nur noch minimal über den Slack-Kanal bereitgestellt
- Nutzer mit Bedarf an kommerziellem Support sollten MinIO AIStor verwenden
Überblick zu MinIO
- MinIO ist ein hochperformantes S3-API-kompatibles Objekt-Storage, optimiert für AI/ML, Analyse und Big-Data-Workloads
- Es wird unter der GNU AGPL v3.0-Lizenz vertrieben und als Projekt für die Open-Source-Community konzipiert
- Die Hauptmerkmale sind S3-API-Kompatibilität, AI/Analyse-Optimierung und hohe Performance
- Es kann direkt aus dem Quellcode gebaut und in Bare-Metal-Umgebungen bereitgestellt werden
Open-Source- und Lizenzpolitik
- MinIO kann gemäß der AGPLv3-Lizenz frei modifiziert und weiterverbreitet werden
- Dabei gelten jedoch die Bedingungen von AGPLv3, einschließlich der Pflicht zur Veröffentlichung geänderter Codeanteile
- Kommerzielle oder proprietäre Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung; es gibt keine Garantie- oder Wartungsverpflichtung
- Der Community-Support wird über GitHub und Slack im Best-Effort-Verfahren angeboten
- MinIO AIStor bietet für den Unternehmenseinsatz Enterprise-Grade-Support inkl. SLA-Garantien
Bereitstellung und Installation
- Die Community-Edition wird nur als Quellcode bereitgestellt; vorkompilierte Binaries werden nicht mehr bereitgestellt
- Installationsmethode
- Installation per
go install github.com/minio/minio@latest direkt aus dem Quellcode
- Erstellen eines Docker-Images direkt mit der bereitgestellten Dockerfile
- Bestehende Binary-Releases bleiben als Referenz erhalten und werden nicht aktualisiert
Build aus dem Quellcode und Ausführung
- Unter Go 1.24+ kann der MinIO Server mit dem Befehl
go install gebaut und ausgeführt werden
- Die Standard-Root-Anmeldedaten lauten
minioadmin:minioadmin
- Über die webbasierte MinIO Console können Buckets erstellt, Objekte hochgeladen und durchsucht werden
- Mit dem MinIO Client (mc)-CLI lässt sich der Server verbinden und verwalten
- Bei Verwendung binärer Versionen, die aus dem Quellcode gebaut wurden, bietet AGPLv3 keine Garantie oder Haftung
Docker- und Kubernetes-Bereitstellung
- Mit dem Befeyn
docker build . kann lokal ein Docker-Image erstellt werden
- Mit
docker run können Port-Mapping und die Console-URL beim Start gesetzt werden
- In Kubernetes-Umgebungen ist
- die Bereitstellung per MinIO Operator oder Helm Chart möglich
- die zugehörige Dokumentation auf der offiziellen MinIO-Dokumentationsseite verfügbar
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