- Der Linux-Kernel ist kein einzelner Prozess, sondern die zentrale Schicht, die das gesamte System bildet – eine ständig präsente Struktur, die Hardware und Software verbindet
- Er koordiniert Systemaufrufe, Interrupts und Scheduling für Benutzerprozesse und hält deren Ausführung aufrecht
- Der Kernel arbeitet als virtualisierte, gemappte, isolierte und kontrollierte mehrschichtige Struktur
- Als Lernmaterial werden zentrale Quelldateien wie
init/main.c, kernel/fork.c, include/linux/sched.h und arch/x86/kernel/entry_64.S vorgestellt
- Wichtig als grundlegendes Lernmaterial, um Struktur und Rolle des Kernels zu verstehen
Das Wesen des Kernels
- Der Kernel ist kein Prozess, sondern das System selbst – eine ständig vorhandene autoritative Schicht, die Hardware und Software verbindet
- Er unterstützt die Ausführung von Benutzerprozessen und spielt die zentrale Rolle bei der Verwaltung von Systemressourcen
- Der Kernel ist die Instanz, die Prozesse bedient und Benutzeraufgaben aufrechterhält, indem er Systemaufrufe (syscalls), Interrupts und Scheduling koordiniert
Die Schichtenstruktur des Systems
- Der Kernel besteht aus einer virtualisierten, gemappten, isolierten und kontrollierten Struktur
- Zur Laufzeit interagieren mehrere Schichten miteinander und sorgen so für Systemstabilität und Kontrolle
Dateien zum Lernen
- Zum Verständnis der Kernel-Struktur werden die folgenden vier wichtigen Dateien vorgestellt
init/main.c
kernel/fork.c
include/linux/sched.h
arch/x86/kernel/entry_64.S
Fragen zur Verständnisprüfung
- Grundlegender Unterschied zwischen Kernel und Prozess: B. Der Kernel ist kein Prozess, sondern das System selbst
- Wie der Kernel Benutzerprozesse unterstützt: B. Durch die Koordination von Systemaufrufen, Interrupts und Scheduling
- Die hierarchische Eigenschaft des Kernels: C. Eine virtualisierte, gemappte, isolierte und kontrollierte Struktur
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