- Ein Open-Source-Tiling Window Manager für macOS, der mit Fokus auf Performance und Benutzerfreundlichkeit entwickelt wird
- Funktioniert ohne Deaktivierung von System Integrity Protection (SIP) und gehört zu den wenigen Window Managern, die mit der macOS-Option „Displays have separate Spaces“ kompatibel sind
- Unterstützt verschiedene Layout-Stile ähnlich wie i3/sway und bspwm
- Bietet eine natürliche Integration mit nativen macOS-Funktionen wie der Workspace-Navigation im Mission Control-Stil und Trackpad-Gesten
- Legt besonderen Wert auf Animations-Performance und Benutzererlebnis und bietet Hot Reloading der Konfiguration sowie Integrationsfunktionen für externe Programme
- Übernimmt teilweise die Stärken des bestehenden Tiling Window Managers Aerospace für macOS (Performance, Flexibilität usw.), zielt aber zusätzlich auf Funktionen wie Animations-Support und die Möglichkeit, bei mehreren Displays nur ein einzelnes Display im Vollbildmodus zu nutzen
Hauptfunktionen
- Mehrere Layout-Stile: Fenster können wie bei i3 oder sway in einem Raster angeordnet werden, oder es wird die binäre Raumaufteilung im Stil von bspwm unterstützt
- Menüleisten-Symbol: Zeigt alle Workspaces und den jeweiligen Layout-Status innerhalb dieser Workspaces visuell an
- Navigation im macOS-Mission-Control-Stil: Macht das Wechseln zwischen Workspaces visuell und einfach verwaltbar
- Bietet automatischen Mausfokus-Wechsel und automatisches Anheben
- Positionsaustausch beim Ziehen von Fenstern ist möglich, und Animationen laufen flüssig
- Bei Verwendung von Trackpad-Gesten ist ein Workspace-Wechsel wie nativ in macOS möglich
- Unterstützt Konfigurationsänderungen zur Laufzeit (Hot Reload), was die Echtzeit-Konfiguration sehr einfach macht
- Unterstützt Schnittstellen zu Drittprogrammen wie Sketchybar sowie die Integration über CLI oder mach port
- Kann bei Workspace-Wechseln oder Fensteränderungen Signals nach außen senden; die Signale können über CLI oder eine mach-Verbindung übertragen werden
- Zu 100 % in Rust entwickelt
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Ich habe früher sehr viel i3 benutzt. i3 ist extrem flexibel und frei konfigurierbar, sodass man damit weit mehr machen kann, als nur Fenster zu verschieben. Seit ich aber auf den Mac gewechselt bin, habe ich keinen stabilen tiling Window Manager gefunden, der zugleich viele Funktionen bietet. Ich habe verschiedene Optionen ausprobiert und nutze inzwischen einfach Rectangle. Rectangle ist eigentlich kein richtiger Window Manager, sondern bietet nur Shortcuts, um Fenster einfach nach links/rechts/oben/unten oder in 3er-/4er-/6er-Aufteilungen zu verschieben. Das deckt etwa 80 % meiner Nutzung ab, erfordert keine Custom-Konfiguration und verhält sich nie unerwartet, deshalb bin ich sehr zufrieden damit. Vielleicht liegt es auch am Alter, aber ich habe einfach nicht mehr die Energie, viel Zeit in allerlei Custom-Setups zu stecken. Rectangle offizielle Website
Auf 5k-/6k-Displays stößt gewöhnliches Tiling an Grenzen — die Fenster werden einfach zu groß. Deshalb finde ich Apps wie Moom viel besser. Unter Windows gibt es nichts wie Moom, deshalb nutze ich dort einen tiling Manager wie komorebi. Als jemand, der ständig zwischen mehreren Betriebssystemen und Geräten wechselt, finde ich es schade, dass rift keine universellen Keybindings wie alt+hjkl unterstützt. Auf ultrahochauflösenden oder Ultrawide-Monitoren halte ich solche Fensterlayouts für unverzichtbar (komorebi unterstützt das)
Für viele Leute mag das zu wenig sein, aber wenn man wie ich auf dem Mac meist nur ein Fenster nutzt oder nur mit angeschlossenem externen Monitor auf zwei Bildschirmen arbeitet, reicht diese Grundfunktion völlig aus Offizielle MacOS-Anleitung zum Splitten von Fenstern (ich bin allerdings auch kein Heavy-Tiling-User)
Dass sich Vollbildmodus und Trackpad-Gesten auf macOS für viele so attraktiv anfühlen, liegt daran, dass man in den meisten Fällen eben nur in einem einzigen Fenster arbeitet. Aber sobald man mehrere Fenster gleichzeitig offen haben muss — etwa Terminal, Editor, Browser-DevTools, Logs und Dokumente — wird ein vorhersehbares Layout enorm wichtig. Tiling-Tools dienen nicht nur dazu, zwei Fenster nebeneinander zu stellen, sondern
Ich löse auf dem Mac etwa 80 % mit Rectangle oder Moom und nutze für den Rest Aerospace oder Rift. Sobald die Zahl der Fenster oder die Wechselhäufigkeit steigt, zeigt sich der Nutzen eines tiling Window Managers sehr deutlich
Ich wollte einmal meinen eigenen Window Manager bauen, habe aber schnell aufgegeben, weil macOS keine brauchbare API dafür hat. Praktisch muss man dafür die Accessibility-API zweckentfremden. Dieses Projekt nutzt ebenfalls Objective-C-Bindings und die Accessibility-API, deshalb würde mich interessieren, wie das Debugging und die Implementierung bestimmter Funktionen gelöst wurden und welche Tools dabei hauptsächlich zum Einsatz kamen
Ich habe mich auch erst kürzlich durch eine ziemliche Yak-Shaving-Phase gearbeitet, um Aerospace endlich so zu konfigurieren, dass es zu mir passt. Mich würde interessieren, wie andere mit den vielen Shortcut-Konflikten umgehen. Ich bin an hjkl-Kombinationen gewöhnt und möchte deshalb am liebsten fast alles darauf mappen, und die modalen Funktionen von Aerospace entschärfen Shortcut-Kollisionen zumindest ein Stück weit. Wie sieht euer finales Setup aus?
Mit Hammerspoon kann man sich seinen eigenen Window Manager bauen. Ich mag besonders den modalen Ansatz von Divvy (Layout-Wechsel über einzelne Befehlstasten), aber leider wird es nicht mehr gepflegt. Deshalb habe ich mit OpenAI Codex selbst einen modalen Window Manager gebaut Quellcode des Window Managers für hammerspoon. So einen Ansatz zu teilen, könnte Spaß machen!
Für MacBook-Trackpad-Nutzer ist Swish meiner Meinung nach jeder anderen App haushoch überlegen Swish offizielle Website
Hat das jemand mit diesem nix flake eingerichtet? Ich teste seit yabai verschiedene Window Manager, und bei Aerospace habe ich vermutlich wegen Event-Handling gelegentlich Ruckler, wenn sketchybar nur zur hübschen Workspace-Anzeige läuft. Vielleicht probiere ich als Nächstes auch das hier (rift) aus
Ich verstehe nicht, warum man auf macOS überhaupt einen tiling Window Manager brauchen sollte. Wie oft muss man schon Fenster nebeneinander haben? Reicht es nicht meistens, Apps im Vollbild zu öffnen und dann mit Vierfinger-Wischen zwischen ihnen zu wechseln? Ich lasse mich gern überzeugen
tail-Logs, und innerhalb einzelner Apps wiederum Multi-View/Terminal-Aufteilungen. Im Browser selbst habe ich oft Seiten nebeneinander geöffnet