Vier Jahre Rust-Praxiseinsatz bei OneSignal
(onesignal.com)- Seit 2016 wird Rust in der Produktion eingesetzt
→ vom zentralen Push-Delivery-Service bis hin zu Kafka-Consumern für die Verarbeitung von Analysedaten
- 2016: 125.000 Pushs pro Sekunde und 2 Milliarden pro Woche → bis 2020 auf 1,75 Millionen pro Sekunde und 7 Milliarden pro Tag gewachsen, also um das 24-Fache, wobei Rust stark geholfen hat
Pros and Cons
-
Rust ermöglicht es weiterhin, leistungsstarke und performante Systeme ohne Sicherheits-Overhead zu bauen
-
Im Vergleich zu 2015 ist es deutlich ausgereifter, aber die Sprache entwickelt sich noch immer weiter
-
Rust-Analyzer hat sich stark weiterentwickelt und bietet nun Autovervollständigung, umfangreiche Tooltips, Gehe-zu-Definition, Anzeige von Fehlern/Warnungen/Linting sowie Unterstützung für Refactoring
-
Zur Verbesserung der Kompiliergeschwindigkeit wurde inkrementelles Kompilieren hinzugefügt, dennoch ist Go bei der Kompiliergeschwindigkeit weiterhin schneller. Allerdings wird Rust mit jedem Release schneller
-
Probleme rund um HTTP sind dank Future und async/await weitgehend verschwunden
→ Seit 2016 gab es viele Verbesserungen, aber die nützlichste Veränderung war die Einführung der asynchronen Programmierung
- Rust hat zwar bereits viele sehr neue Dinge hinzugewonnen, doch es werden voraussichtlich noch viele spannende Änderungen kommen
→ Generic Associated Types (#1598)
→ Custom Test Frameworks (#2318)
Noch keine Kommentare.