Grund der Untersuchung
- Es geht um Untersuchungen und Versuche dazu, ob die Struktur von Code – abseits von Methoden wie Prompts oder
.cursorrules – als Kontext genutzt werden kann, den KI versteht.
- Die Kontextgröße, die die meisten aktuellen KI-Modelle bereitstellen, ist derzeit sehr klein und verursacht viele Unannehmlichkeiten beim Vibe Coding. Wenn sich Codestrukturen als ein weiterer von KI nutzbarer Kontext verwenden lassen, könnte das zu einer großen Verbesserung führen.
Test
- Es werden zwei Codes mit identischer Implementierung, aber unterschiedlicher Struktur bereitgestellt.
- Der erste Code wurde ohne Rücksicht auf Struktur rein zielorientiert geschrieben.
- Der zweite Code ist eine Version des ersten Codes, bei der ein Teil der Struktur verbessert wurde.
- Beide Codes wurden zu 100 % von KI geschrieben.
- Derselben KI wird jeweils nur ein anderer Ausgangscode gegeben, und mit derselben Anweisung wird der Code verändert.
Testergebnisse
- Beim ersten Code fügte die KI neue Funktionen in die bestehende, unstrukturierte Codebasis gewissermaßen hinein. Bei den nachfolgenden Änderungen gingen bestehende Funktionen danach sehr leicht kaputt.
- Beim zweiten Code respektierte die KI die vorhandene Struktur und änderte den Code mit derselben Komposition/Struktur/demselben Muster. Auch bei weiteren Codeänderungen gingen bestehende Funktionen nicht so leicht kaputt.
Fazit
- KI versteht bestehende Codestrukturen, und auf einer guten Struktur erzeugt KI robusten Code von guter Qualität.
Persönliche Einschätzung
- Ich halte das für eine äußerst interessante Untersuchung und für ein Thema mit Bedeutung für die Weiterentwicklung der KI-Entwicklung.
- Der Text selbst ist nicht besonders lang, enthält aber viel Kontext zur Umgebung des angestrebten Ziels.
- Den eigentlichen Testinhalt versteht man letztlich erst, wenn man ihn selbst ausprobiert. Ich denke, der Text wäre deutlich besser gewesen, wenn er sich stärker auf den Test, seine Ergebnisse und deren Bedeutung konzentriert hätte.
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