Der aktuelle Stand von Python: Zentrale Ergebnisse der Entwicklerumfrage 2025
(blog.jetbrains.com)Der aktuelle Stand von Python: Zentrale Ergebnisse der Entwicklerumfrage 2025
Laut dem von JetBrains veröffentlichten Bericht „The State of Python 2025“ erfreut sich Python unter Entwicklerinnen und Entwicklern weiterhin überwältigender Beliebtheit, wobei sich insbesondere die Stärke im Bereich Data Science deutlich zeigt. Auffällig sind außerdem das Wiedererstarken in der Webentwicklung sowie das Wachstum von asynchroner Verarbeitung und Rust-basierten Tools.
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:
- Überwältigend hohe Nutzung als Hauptsprache: 86 % der Befragten verwenden Python als ihre primäre Programmiersprache.
- Hoher Anteil neuer Programmiererinnen und Programmierer: Die Hälfte der Befragten hat weniger als zwei Jahre Coding-Erfahrung, was zeigt, dass Python für Einsteiger besonders attraktiv ist.
- Dominanz im Bereich Data Science: Data Science und verwandte Bereiche machen 51 % der Python-Nutzung aus und festigen damit die führende Position der Sprache in diesem Feld.
- Ältere Versionen weiterhin weit verbreitet: Trotz der Leistungsverbesserungen in den neuesten Versionen verwenden 83 % der Entwicklerinnen und Entwickler Python-Versionen, die älter als ein Jahr sind.
- Wiederbelebung der Webentwicklung: Die Nutzung von Python in der Webentwicklung, die eine Zeit lang rückläufig war, ist deutlich auf 46 % gestiegen; insbesondere die Einführung von FastAPI hat stark zugenommen.
- Wechsel zu asynchronen und Rust-basierten Servern: Entsprechend dem Wachstumstrend bei asynchronen Frameworks wechseln produktive Webserver zu asynchronen und Rust-basierten Tools.
- Rust auf dem Vormarsch für mehr Performance: Der Anteil der Nutzung von Rust für hochperformante binäre Erweiterungen von Python-Paketen ist von 27 % auf 33 % gestiegen.
- Verbesserte Tools für Type Hints (Typed Python): Neue hochperformante Type-Checking-Tools, die in Rust geschrieben sind, erleichtern den Einsatz von Type Hints weiter.
- Asynchronität und Threading werden zentral: Der Übergang zu Free-Threaded Python und die zunehmende Nutzung der Schlüsselwörter
asyncundawaitmachen Parallelität und Threading zu einem Kernbestandteil der Sprache.
Wichtige Punkte, die der Autor hervorhebt
In diesem Bericht hebt der Autor mehrere wichtige Entwicklungslinien hervor.
Erstens ist die Nutzerbasis von Python sehr robust. Dass die große Mehrheit der Entwicklerinnen und Entwickler Python als Hauptsprache verwendet, bedeutet, dass das Python-Ökosystem entsprechend stabil und aktiv ist.
Zweitens gibt es einen stetigen Zustrom neuer Entwicklerinnen und Entwickler. Das bestätigt erneut die Wahrnehmung, dass Python leicht zu lernen und gut zugänglich ist, und unterstreicht die Bedeutung von Lernmaterialien und Community.
Drittens ist da die herausragende Stellung im Bereich Data Science. Python hat sich inzwischen als Standardsprache für Data Science etabliert, und die Weiterentwicklung der zugehörigen Bibliotheken und Frameworks beschleunigt diesen Trend weiter.
Viertens ist da die bemerkenswerte Wiederbelebung in der Webentwicklung. Insbesondere das Aufkommen moderner asynchroner Frameworks wie FastAPI war ein wichtiger Auslöser dafür, dass Python auch in der Webentwicklung wieder deutlich konkurrenzfähiger geworden ist.
Schließlich sind da die Anstrengungen zur Performance-Steigerung. Die Integration mit Rust, der Ausbau asynchroner Verarbeitung und die Weiterentwicklung des Type-Hint-Systems zeigen, dass Python über eine reine Skriptsprache hinausgeht und zunehmend auch für die Entwicklung von Anwendungen mit hohen Performance-Anforderungen aktiv genutzt werden kann. Das deutet auf eine noch vielversprechendere Zukunft für Python hin.
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