6 Punkte von ashbyash 2025-08-13 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

1. Vorsicht bei Ratschlägen, die das Wesentliche verändern wollen

  • Guter Rat führt in eine bessere Richtung, während vorhandene Stärken und die eigene Identität bewahrt werden.
    (Wahrer Rat hilft beim Wachsen, ohne das „jetzige Ich“ zu verlieren)

2. Selbst Ratschläge erfahrener Experten müssen aussortiert werden, wenn sie nicht zum Kontext passen

  • Ein Vertriebsexperte (Frank), den man in der frühen Gründungsphase traf, riet zu Firmenname, Patenten, Vertriebsteam usw., als seien das Dinge, denen man „unbedingt folgen müsse“,
  • doch der Mentor (Gerry) wies darauf hin, dass es keinen Grund für radikale Veränderungen gebe, „wenn bereits ein Produkt und Kunden vorhanden sind“, und tatsächlich stellte sich Erfolg ein
  • Ob ein Rat richtig oder falsch ist, kann sich je nach Erfahrung, Kontext und Realität unterscheiden.

3. Wie man Ratschläge unterscheidet

  • Ist es Einsicht oder Selbstrechtfertigung?
    • Prüfe, ob dir ein Rat gefällt, weil er für deine Realität notwendig ist, oder ob du damit nur dein eigenes Verhalten rechtfertigen willst
  • Passt der Kontext?
    • Man muss prüfen, wie gut die Erfahrung der ratgebenden Person mit der eigenen Situation übereinstimmt (Markt, Ziele, Geschäftsmodell usw.)
  • Fragen statt Imperative
    • Ein echter Ratgeber (Gerry) brachte mich mit scharfen Fragen dazu, meine Entscheidungen selbst zu verteidigen. Die Antwort liegt eher in Fragen als in apodiktischem Rat
  • Je unangenehmer oder abweisender sich ein Rat anfühlt, desto eher ist er eine Lernchance
    • Rat, der sofort Ablehnung auslöst, kann gerade deshalb ein Anlass sein, den eigenen Kontext aufzubrechen
  • Lass dich nicht von Aussagen wie „So macht man das richtig“ täuschen
    • Wenn Tradition oder Konvention die Begründung ist, sind Nachforschung und Überprüfung zwingend nötig. Tradition ist weder automatisch die Antwort noch die Lösung

4. Was ist konstruktive Kritik?

  • Sie besteht nicht nur darin, eine Idee „niederzumachen“, sondern muss eine Vorgehensweise zur Umsetzung und Kriterien zur Beurteilung des Erfolgs aufzeigen
  • Dazu sollten auch Kennzahlen genannt werden, mit denen sich die Ergebnisse der Umsetzung messen lassen

5. Welcher Rat passt zu mir?

  • Eine allgemeingültige richtige Antwort gibt es nicht
    (Wie bei einer Diät: Es gibt nichts, was für alle funktioniert. Es gibt nur Methoden, die zum jeweiligen Kontext passen – Markt, Person, Team usw.)
  • Prüfe, ob die Vorgehensweise nachhaltig ist und zu deiner Persönlichkeit bzw. Unternehmenskultur passt

6. Wie man guten Rat bekommt

  • Baue ein verlässliches Netzwerk von Ratgebern auf (Mentoren/Kollegen/Online-Community usw.)
  • Halte Menschen in deiner Nähe, die dein Wachstum ehrlich wollen, auch wenn ihre Meinungen voneinander abweichen
  • Vertrau auf deine Intuition
    • Neben rationalem Urteilsvermögen kennen manchmal auch Gefühle bereits die richtige Antwort

7. Fazit

  • Es gibt auf der Welt keinen „Rat, dem man unbedingt folgen muss“, und Ratschläge sollten anhand des eigenen Kontexts, der Nachhaltigkeit und des eigenen Wesens gefiltert werden
  • Wirklich guter Rat verändert mich nicht vollständig, sondern hilft dabei, mein eigentliches Selbst wachsen zu lassen

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