- Microsoft hat einen schrittweisen Plan für die Open-Source-Umstellung von WinUI, dem Benutzeroberflächen-Framework von Windows 11, angekündigt.
- WinUI kann nicht sofort vollständig veröffentlicht werden, da es eine komplexe Architektur und viele proprietäre Codeanteile hat; es ist notwendig, zwischen Teilen, die geteilt werden können, und solchen, die das nicht können, zu unterscheiden.
- Die Open-Source-Maßnahme soll in vier Phasen erfolgen
- Phase 1: Erhöhung der Mirror-Frequenz: Nach der Veröffentlichung von WASDK 1.8 (Ende August) werden interne Commits künftig häufiger mit GitHub synchronisiert, um Transparenz und den Entwicklungsfortschritt zu teilen.
- Phase 2: Lokale Builds für externe Entwickler: Externe Entwickler können den Code selbst clonen und lokal bauen; außerdem werden Dokumente zu Konfiguration und Abhängigkeiten bereitgestellt.
- Phase 3: Externe Beiträge und Tests: Community-Mitwirkende können Pull Requests einreichen und lokal testen; gleichzeitig sollen interne Abhängigkeiten bereinigt und die Test-Infrastruktur offenlegt werden.
- Phase 4: Umstellung auf GitHub-zentrierte Entwicklung: Letztlich wird GitHub zum Kern der zentralen Entwicklung, Issue-Verwaltung und Community-Kommunikation, und das interne Mirror-System wird schrittweise abgeschafft.
- Der Open-Source-Fahrplan von WinUI wird öffentlich auf dem GitHub-Projektboard geführt.
- Entwickler und Nutzer können WinUI durch Feedback, klar formulierte Issues und Abstimmen über bestehende Vorschläge voranbringen
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