- Ein Projekt, das SQLite um Sicherheit, Privatsphäre, Performance und Instrumentierungsfunktionen erweitert. Statt eines Forks setzt es auf dynamische Source-Kombination, wodurch sich Änderungen am Upstream leicht nachverfolgen lassen
- SQLite wird nicht direkt ersetzt; benötigte Funktionen können einzeln auf SQLite angewendet werden, was eine schrittweise Einführung und Erweiterung erleichtert
- Plug-in-Backend-Engine: Das standardmäßige SQLite-Btree-Backend sowie LMDB- und Berkeley DB-Backends sind nutzbar; künftig sollen auch neue KVS-Engines experimentell ergänzt werden
- Einführung moderner Verschlüsselungstechniken wie Datenträgerverschlüsselung (At-rest encryption), attributbasierte Verschlüsselung (ABE) sowie Verschlüsselung/Sicherheit auf Zeilenebene (z. B. Entschlüsselungsrechte für bestimmte Zeilen pro Nutzer)
- Ergänzt die bisherigen Grenzen von SQLite und erfüllt Datenschutzanforderungen wie etwa die DSGVO
- Datenintegrität: Bietet Prüfsummen auf Zeilenebene (Erkennung/Vermeidung von Beschädigungen)
- Leistungsfähige Benchmarking-Tools
- Führt kombinierte Benchmarks über verschiedene SQLite-/LMDB-/BDB-Versionen und Datenumfangsoptionen (
DATASIZE) aus und speichert die Ergebnisse automatisch in einer Datenbank
- Jeder Benchmark-Lauf wird dauerhaft durch einen SHA3-Hash identifiziert, was Datenanalyse und Reproduzierbarkeit erleichtert
- Flexibles Build-System
- Perl-Tool-basiertes Automatisieren von Build, Kombination und Benchmarking im Sinne eines Non-Fork-Ansatzes, inklusive Speicherung der Ergebnisse in einer Datenbank
- Wird als Open Source unter der MIT-Lizenz mit Unterstützung der NLNet Foundation entwickelt und unterstützt Linux (x86, ARM, RISC-V) sowie BSD
- Architektonische Bedeutung und Geschichte
- Frühere alternative SQLite-Backends waren oft Hard Forks; LumoSQL hebt sich durch Non-Forking, dynamische Kombination und mehrere Backends ab
- Ausgangspunkt war Howard Chus LMDB-basiertes Portierungsexperiment von 2013; Benchmarks belegen seitdem auch fortlaufende Verbesserungen der nativen SQLite-Performance
- Künftig soll die Rolle als Experimentierplattform für verschiedene KVS-Architekturen, Versuche zur Upstream-Übernahme sowie erweiterte Sicherheits-, Integritäts- und Datenschutzfunktionen ausgebaut werden
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