1 Punkte von GN⁺ 2025-05-29 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Japan Post führt ein System für „digitale Adressen“ ein, das reale Adressen mit einer 7-stelligen Buchstaben-Zahlen-Kombination verknüpft
  • Gibt man diese digitale Adresse in Online-Shops und ähnlichen Diensten ein, wird die Adresse des Nutzers automatisch abgerufen
  • Nutzer können eine digitale Adresse erhalten, wenn sie sich für den Mitgliedsservice Yu ID registrieren
  • Diese Adresse bleibt auch bei einem Umzug oder anderen Adressänderungen unverändert und wird mit der neuen Adresse verknüpft
  • Große E-Commerce-Unternehmen wie Rakuten prüfen ebenfalls die Einführung des Systems

Überblick über das digitale Adresssystem von Japan Post

  • Japan Post führt ein neues System ein, das eine digitale Adresse aus 7 Buchstaben und Zahlen mit einer realen Adresse verknüpft
  • Nutzer können in Online-Shops diesen 7-stelligen digitalen Code eingeben, um Adressinformationen bequem abzurufen
  • Für die Ausgabe einer digitalen Adresse ist eine Registrierung beim Yu ID-Mitgliedsservice von Japan Post erforderlich
  • Auch wenn Nutzer durch einen Umzug oder aus anderen Gründen ihre reale Adresse ändern, bleibt die digitale Adresse unverändert; nach Mitteilung der Änderung wird sie automatisch mit der neuen realen Adresse verknüpft

Einführungseffekte und Reichweite

  • Japan Post öffnet das Adressinformationssystem, damit andere Unternehmen es in ihre eigenen Dienste integrieren können
  • Führende E-Commerce-Unternehmen in Japan wie Rakuten prüfen eine Einführung ebenfalls aktiv
  • Japan Post plant, die digitale Adresse über einen langen Zeitraum von rund 10 Jahren voranzutreiben, um eine breite Verbreitung und Etablierung zu erreichen

Erwartete Vorteile für Nutzer und Branche

  • Nutzer müssen nicht jedes Mal lange reale Adressen manuell eingeben und profitieren stattdessen vom Komfort der automatischen Adresseingabe per einfachem Code
  • Selbst bei häufigen Umzügen sorgt die Beständigkeit des Adresscodes dafür, dass Verwirrung in verschiedenen Online-Diensten reduziert wird
  • Im E-Commerce, bei Lieferdiensten und in verschiedenen digitalen Services werden deutliche Verbesserungen bei Arbeitseffizienz und Nutzererfahrung erwartet

1 Kommentare

 
GN⁺ 2025-05-29
Hacker-News-Kommentare
  • Mir gefällt der Ausgangspunkt dieses Systems: Man besitzt einen registrierten Code und kann ihn bei jedem Umzug aktualisieren, was Online-Bestellungen bequemer macht.
    Aktuell scheint die Umsetzung so zu sein, dass das Website-Frontend diesen Code in eine physische Adresse auflöst.
    Es wäre möglicherweise sogar besser, wenn der Zusteller die Option hätte zu sagen: „Ich schaue die Adresse erst später bei der Zustellung nach.“
    Wenn man zum Beispiel etwas bestellt, das erst in drei Monaten geliefert wird, und in der Zwischenzeit umzieht, könnte die Lieferung automatisch an die neue Adresse folgen.
    Wenn man das Konzept weiterdenkt, könnte standardmäßig die Wohnadresse genutzt werden, werktags tagsüber für Pakete unter 2 kg die Arbeitsadresse, und während eines Krankenhausaufenthalts vielleicht die Adresse von Familienangehörigen oder Freunden als Umleitung.
    Ich vermute, schnelle Liefernetzwerke werden sich nach und nach in diese Richtung entwickeln.
    Vor ein paar Jahren haben Freunde und ich uns vorgestellt, dass Amazon-Lieferungen 30 Minuten lang in einem Schließfach hinten in einem autonomen Fahrzeug warten und, falls sie nicht abgeholt werden, an eine nahegelegene Abholstelle weitergeleitet werden.
    Mit dynamischem Routing wäre sogar denkbar, dass ein Paket einen „findet“, wenn man im Büro oder nach Feierabend in einer Bar ist.
    Wichtig sind Wahlfreiheit für die Nutzer und viele Optionen.
    In 30 Jahren wird es den Menschen vermutlich altmodisch vorkommen, dass man „zwingend zu Hause sein muss, um ein Paket zu erhalten“.
    Je später der Code überprüft wird, desto stärker ist auch der Privatsphäre-Schutz.
    Wenn die echte Wohnadresse nicht mit E-Commerce-Seiten geteilt wird, sinkt das Risiko eines Datenlecks.

    • Aus Sicht der Privatsphäre gefällt mir sehr, dass Websites meine echte Adresse nicht kennen würden.
      Möglicherweise könnte man auch Blacklists pflegen, um Spam-Lieferungen zu filtern.
  • Das System scheint so zu funktionieren, dass man einen siebenstelligen Code eingibt und die Adresse online automatisch angezeigt wird.
    Wäre es nicht besser, diesen Code einfach per Post zu schicken und die Post die echte Adresse nachschlagen zu lassen?
    So ließe sich das Risiko von Datenschutzverletzungen ebenfalls reduzieren.

    • Das neue System funktioniert wie DNS.
      Der symbolische „Name“ (Code) bleibt gleich, auch wenn sich der physische Ort ändert, und die Adresse wird erst beim Bestellzeitpunkt aufgelöst.
      Da E-Commerce-Seiten bereits echte Adresssysteme unterstützen, müsste die Post nur eine API hinzufügen, die den siebenstelligen Code in eine reale Adresse umwandelt; am bestehenden System müsste dann fast nichts geändert werden.
      Wollte man die siebenstellige Adresse direkt verwenden, wären weitreichende Systemänderungen nötig.
      Außerdem könnte man kurz vor der Bestellung die reale Adresse noch einmal anzeigen und final prüfen lassen, wodurch Fehlbestellungen an die falsche Adresse seltener würden.

    • Tatsächlich ist dieser Ansatz von der eigentlichen Postzustellung getrennt.
      Beim Checkout wird der Code in die echte Adresse aufgelöst, daher besteht nur geringe Abhängigkeit vom System von Japan Post.
      Da die echte Adresse ohnehin ermittelt wird, um zustellen zu können, kann man auch direkt dorthin liefern.
      Mit einer langen echten Adresse kommt eine Sendung trotz Tippfehlern oder falschem Namen oft noch an.
      Wenn bei einem siebenstelligen Code auch nur ein Zeichen falsch ist, könnte das Paket an einem völlig anderen Ort landen.
      Nach Eingabe der Zeichenfolge könnte der Shop den Code bei Japan Post abfragen, die echte Adresse dem Kunden anzeigen und ihn die endgültige Bestätigung vornehmen lassen.

    • Ich vermute, so ist der Rollout einfacher.
      Bei dieser Methode bleibt die Verarbeitung bei der Post unverändert; der Absender muss nur den Adresscode des Empfängers finden.
      Beim ursprünglichen Ansatz müssten dagegen die Systeme der Post aufgerüstet werden.
      Die implementierte Variante legt die Last auf den Absender.

    • Auch wegen Versandkosten oder Zeitangaben muss die Adresse aufgelöst werden.

    • Wenn man zum Beispiel statt IiIIil versehentlich IiIIi1 eingibt, wird an einen völlig falschen Ort geliefert.
      Das dürfte wohl einer der Gründe sein, warum man es so macht.

  • Während meiner Uni-Zeit hatte ich ein ähnliches Konzept für Länder ohne flächendeckende Adressen im Kopf.
    In vielen Ländern gibt es kein formales Adresssystem, teils nicht einmal staatliche Planungen dafür.
    Man könnte über ein Drittunternehmen, ähnlich wie bei DNS, nur digitale Adressierung anbieten.
    Zusätzlich wären Funktionen denkbar wie Nichtweitergabe der echten Adresse, temporäre Freigabe, unterschiedliche Lieferoptionen je nach Datum/Art/Gewicht oder das Teilen einer Telefonnummer.
    Rückblickend ist das eine gute Idee, aber vermutlich schwer zu finanzieren.

    • Für einen ganz anderen Zweck, aber mit teilweise ähnlicher Funktionalität, gibt es wohl what3words.
  • Mir gefällt die Idee tatsächlich sehr.
    Beim Umzug sind die größte Sorge und Unannehmlichkeit immer Adressänderungen und die Angst, etwas zu vergessen; auch im Alltag ist das wirklich lästig.
    Dass ein Code unabhängig von der Adresse bestehen bleibt, ist konzeptionell hervorragend.
    Allerdings könnte es problematisch sein, wenn man darauf angewiesen ist, dass Nutzer ihre Adresse manuell aktualisieren.

    • „Ist das nicht anfällig dafür, dass bei Fehlern Probleme entstehen?“
      Ich gehe davon aus, dass im Bestellprozess ohnehin in die echte Adresse umgewandelt wird.

    • Wenn ich eine digitale Adresse hätte, würde ich sie direkt nach einem Umzug aktualisieren.
      Im Artikel wird auch erwähnt, dass die echte Adresse angezeigt und bestätigt wird.
      Aus Nutzersicht scheint das Risiko, etwas zu vergessen, also nicht besonders groß.

    • Ich wünsche mir schon lange, dass das USPS-System für die Anmietung von PO Boxes flexibler wäre.
      Man könnte die gesamten USA in 5 bis 10 Zonen aufteilen, spezielle Postleitzahlen vergeben und einfach nur Weiterleitungsadressen bereitstellen.
      Der Nutzer würde das endgültige Ziel selbst auf usps.com steuern.
      Im Grunde würde es wie ein Shortlink funktionieren.
      Wenn jemand einen Brief an diese Adresse schickt, ergänzt das normale System automatisch die Zielinformationen, und selbst bei einem Umzug könnte der Nutzer alles direkt im Web aktualisieren.

  • Die Niederlande sind zwar ein kleines Land, aber das Adresssystem ist dort im Grunde schon so weit automatisiert.
    Mit einer Postleitzahl im Format 1234AB plus Hausnummer, etwa 56, lässt sich problemlos zustellen, weil damit weniger als 15 Haushalte gemeint sind.

    • Ich habe testweise im Vereinigten Königreich nur Hausnummer und Postleitzahl verwendet und mir selbst etwas geschickt; es wurde zugestellt.
      Trotzdem hält sich weiterhin die Gewohnheit, vollständige Adressen sehr sorgfältig auszuschreiben.
  • Dieses System ist eine Art URL-Shortener.
    Ein siebenstelliges alphanumerisches Kürzel wird zur vollständigen Adresse expandiert.
    Es kann direkt auf bestimmten Websites und in einigen Offline-Dokumenten verwendet werden.
    Es gibt auch einige Schutzmechanismen gegen Missbrauch.
    Bei einem Umzug kann man die mit dem Code verknüpfte Adresse ändern.
    Viele japanische Online-Adressformulare füllen anhand der ZIP-Code-Eingabe bereits Teile der Adresse automatisch aus, meist müssen aber trotzdem weitere Details ergänzt werden.
    Allerdings bestätigen viele Nutzer die automatisch vervollständigte Adresse einfach, ohne sie zu prüfen oder zu korrigieren.
    Dieses neue System soll mit minimalen Infrastrukturänderungen sowohl den Nutzern als auch dem Postsystem mehr Komfort bringen.

    • Wenn derselbe Code auch nach einem Umzug bestehen bleibt, funktioniert er gewissermaßen als Personenkennung oder als „synthetische ID“ für eine Person.

    • Aus dem Artikel wird für mich nicht ganz klar, ob E-Commerce-Unternehmen den Code speichern oder die vollständige Adresse.
      Nur wenn sie den Code speichern, müssen Nutzer bei einem Umzug nicht auf jeder einzelnen Website separat ihre Adresse ändern.
      Dann müsste man nur die Daten bei der Post aktualisieren.

    • Bei japanischen Adressen ist die Eingabe des Gebäudenamens lästig, und oft ist unklar, ob sie überhaupt verpflichtend ist.
      Viele Formulare verlangen ihn, tatsächlich kann man aber oft einfach mit - weiterschreiben bis zur Zimmernummer.
      Mehr dazu: Wikipedia: Japanese addressing system

    • Du schreibst „There are few safety checks“ — meinst du damit, dass es kaum Schutzmechanismen gibt, oder dass es ein paar davon gibt?

    • Wie bei DNS sorgt die Abstraktion bzw. Indirektion dafür, dass die „Adresse“ selbst beweglich wird.

  • Empfehlung: „Parsing the Infamous Japanese Postal CSV“
    Original ansehen
    Zugehörige HN-Diskussion

  • Eircode (irisches Postleitzahlensystem)
    Es bietet Privatsphäre auf Ebene einzelner Adressen, verwendet siebenstellige Postleitzahlen und wird im Alltag, etwa von Taxifahrern, häufig genutzt.
    Auch in Webformularen ist es weit verbreitet.
    Allerdings soll das offizielle Postsystem (An Post) die Postleitzahl nicht als primären Routing-Weg verwenden.

    • Das ist nicht dasselbe System.
      Eircode ist an einen Ort, also eine Adresse, gebunden.
      Japan hat bereits ein System mit siebenstelligen Postleitzahlen.
      Das neue System vergibt nun eine siebenstellige alphanumerische Adresse an eine Person, die auch bei einem Umzug gleich bleibt.
      Heute Tokio, nächstes Jahr Osaka — die digitale Adresse bleibt dieselbe.
      Eircode-Erklärung
      Japanische Postleitzahlen bei Wikipedia

    • Tatsächlich wird in ländlichen Gegenden oft allein mit Eircode zugestellt.
      Ich vermute, dass es bei der Einführung gerade deshalb so viele Lieferfehler gab, weil die Codes tatsächlich benutzt wurden.

    • Wenn du sagst, dass es „in Webformularen verwendet wird“: Meinst du damit, dass Browser das standardmäßig eingebaut haben, oder dass nur irische Websites entsprechende Felder hinzufügen?
      Adresssysteme sind immer ein Bereich, in dem Programmierer besonders viele Fehler machen.

    • Für Postleitzahlen- und Geocoding-Systeme allgemein empfehle ich dieses CGP-Grey-Video: Video ansehen

  • Ich teile hier eine übersetzte Zusammenfassung der auf der Website zur digitalen Adresse beschriebenen Risiken und Gegenmaßnahmen.
    Das Hauptrisiko ist, dass Dritte die Adresse sehen könnten.

  1. Wenn ein Dritter die digitale Adresse kennt, kann er möglicherweise auch die echte Adresse zurückverfolgen.
  2. Durch beliebiges Eingeben könnte die echte Adresse offengelegt werden.
    → Als Gegenmaßnahmen werden genannt:
    a. Sofortige Löschung und Aufhebung der Zuordnung zwischen digitaler und realer Adresse; nach dem Löschen ist eine Neuausstellung möglich.
    b. Erkennung und Verhinderung auffälliger Suchmuster, etwa übermäßig häufiger Abfragen in kurzer Zeit.
    c. Bei einem Informationsleck wird in einer von den personenbezogenen Daten getrennten Datenbank verwaltet.
    Persönlich sehe ich vor allem bei 1a ein Risiko: Wenn man die Identität von dem Code trennt, geht der Vorteil automatischer Mitnahme bei Umzügen verloren.
    Die Sicherheitsmaßnahmen wirken auf mich insgesamt nicht besonders klar.
    Offizielle Website
  • Wenn ich das entwerfen würde:
  1. Ich hinterlege meine Adresse in einem Japan-Post-Konto.
  2. Für eine bestimmte Adresse wird kein fester kurzer Code erzeugt.
  3. Japan Post stellt eine API bereit, etwa mit OAuth, über die Webdienste von Drittanbietern wie Rakuten oder Kuroneko Takkyubin Adressen teilen können.
  4. Verbundene Dienste können meine Adresse jederzeit per API abrufen.
  5. Auf Wunsch kann ich die Verbindung zu Diensten jederzeit trennen.
  6. Ohne Zustimmung kann kein Dritter meine Adresse erhalten.
  7. Für Taxis und Ähnliches könnte man per NFC eine einmalige Adressfreigabe oder alternativ eine kontobasierte dauerhafte Freigabe umsetzen.
    Mit so einer Struktur müsste man nur Japan Post vertrauen und könnte ein gutes Gleichgewicht zwischen Nutzbarkeit und Privatsphäre erreichen.
  • 1a macht mir zwar Sorgen, aber es ist immer noch besser, die Befugnis zu haben, Identität und Code zu trennen, als beim bisherigen Modell.
    Möglicherweise wird das Sicherheitsrisiko nur auf eine andere Ebene verlagert.

  • Ich habe es selbst ausprobiert: Wenn man glaubt, dass der Code offengelegt wurde, kann man ihn sofort löschen und nach 10 Minuten einen neuen ausstellen lassen.

  • Ich habe einmal bei Verwandten in einer japanischen Kleinstadt gewohnt.
    Jeden Tag — vielleicht sogar zweimal täglich — gab es Lautsprecherdurchsagen im Ort, eine Art Amateurfunk, bei dem ältere Menschen Nachrichten oder Hinweise vorlasen.
    Ich hoffte, das würde digital verbessert werden, doch tatsächlich sorgte es in einem sonst ruhigen Ort eher für mehr Verwirrung.
    Es wäre schön gewesen, solche Hinweise direkt aufs Handy zu bekommen.

    • In Okinawa gibt es morgens unter anderem Musik zum Schulbeginn und verschiedenste Durchsagen.
      Japan ist ursprünglich ruhig, aber wenn politische Lautsprecherwagen oder Müllwagen mit Musik durchfahren, sieht die Realität ganz anders aus.

    • Solche Durchsagen werden für vieles genutzt: um Kinder zum Heimgehen zu bewegen, für Tests des Notfallsystems, für Festivalankündigungen oder um vermisste ältere Menschen zu suchen, etwa „Herr Takahashi wird gesucht“.

    • Im Kern ist das ein Luftalarm-System.
      Die Durchsagen kommen vom Rathaus oder der Gemeindeverwaltung.
      Es dient der Katastrophenvorsorge und wird täglich praktisch genutzt und getestet.
      Ich finde es etwas übertrieben, für Alltagsmitteilungen dieselbe maximale Zuverlässigkeit zu verlangen.

    • An meinem derzeitigen Wohnort ertönt um 17 Uhr nur Musik; ursprünglich war es eine Sirene, später wurde auf Musik umgestellt.
      Als Feierabend-Signal wäre das nett, aber wegen der japanischen Arbeitskultur bringt es nicht viel.
      Auch die Durchsagen der Müllwagen sind deutlich seltener geworden, und ich bedaure ein wenig, dass die Stangenverkäufer verschwunden sind — manchmal braucht man eben Wäschestangen.
      Politische Lautsprecherwagen sieht man in Kleinstädten kaum.

    • Dieses Jahr war ich auf einer Fahrradtour auf der Izu-Halbinsel, und um 6 Uhr morgens verkündete ein älterer Mann über das lokale PA-System: „Heute Abend ist unser Strand im Fernsehen zu sehen“ — um sechs Uhr morgens!