4 Punkte von cometkim 2025-05-21 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Wie schon im vergangenen Jahr fand auch Anfang Mai dieses Jahres in Wien das ReScript Retreat statt, bei dem sich die Kernentwickler von ReScript treffen.

Dort wurden der Zeitplan für die nächste Version v12 und die Roadmap für 2025 zusammengefasst.

Bis zur offiziellen Veröffentlichung im Juli ist das Ziel, das neue Build-System sowie die Sprache und Standardbibliothek umfassend zu überarbeiten, Legacy aufzuräumen und die Konsistenz mit dem JavaScript-Ökosystem zu erhöhen.

  • Zeitplan für das v12-Release — erste Beta im Mai, RC im Juni, offizielle Veröffentlichung im Juli geplant.
  • Einführung des neuen Build-Systems Rewatch — Unterstützung für Monorepos, schnellere Build-Geschwindigkeit, Opt-out aus dem bestehenden Build-System (bsb) möglich.
  • Ausbau und Überarbeitung der Sprachsyntax
    • Curry-/Uncurry-Modi werden vollständig entfernt. Die (.)-Syntax verschwindet, und die JS-Kompatibilität wird deutlich verbessert.
    • Mehrere Funktionen werden hinzugefügt, darunter JSX-Preserve-Modus, vereinheitlichte Operatoren, dict{}-Pattern-Matching, RegExp-Literale und mehr.
  • Integration der Standardbibliothek — @rescript/core wird in den Compiler integriert ausgeliefert, und ältere APIs wie Js/Js2 werden eingestellt, um eine saubere API-Oberfläche bereitzustellen.
  • Umfangreiche Entfernung von Legacy — intern und extern verbliebene OCaml-Relikte wurden vollständig entfernt. Teile, die neue Nutzer verwirren könnten, wie OCaml-Bibliotheken, .ml-Syntax oder das Präfix @bs, wurden vollständig bereinigt.

Wenn in Kürze die erste Beta-Version erscheint, wäre es sehr willkommen, wenn ihr sie einmal ausprobiert.

Der Weg bis v12 war wirklich lang, aber auch danach gibt es noch viel Raum für weitere Verbesserungen.

Dafür wird die interne Struktur verbessert, es werden verschiedene praktische Ideen erkundet, und die Themen gehen nicht aus — genau das macht die Mitarbeit am Projekt so spannend.

Wer sich für Technologien interessiert, die Programmiersprachen ausmachen, etwa Compiler oder Editoren, sollte ebenfalls einmal einen Blick darauf werfen.

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