11 Punkte von xguru 2025-05-19 | 15 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Untersuchung von rund 30.000 Linux-Servern von SKT: insgesamt 23 infizierte Server und 25 Arten von Schadsoftware bestätigt (24 Varianten der BPFDoor-Familie + 1 Webshell)
  • Das Ausmaß der abgeflossenen USIM-Informationen beträgt 9,82 GB, entsprechend 26.957.749 Einträgen auf Basis des Teilnehmer-Identitätsschlüssels (IMSI)
  • Von 15 Servern, die einer detaillierten Analyse unterzogen wurden, waren 2 mit Servern für die integrierte Kundenauthentifizierung verbunden; diese Server speicherten vorübergehend die zum Zweck der Kundenauthentifizierung abgefragte eindeutige Geräteidentifikationsnummer (IMEI) sowie zahlreiche personenbezogene Daten (Name, Geburtsdatum, Telefonnummer, E-Mail usw.)
    • Es wurde bestätigt, dass die auf diesen Servern temporär gespeicherten Dateien insgesamt 291.831 eindeutige Geräteidentifikationsnummern (IMEI) enthielten
  • Für den Zeitraum, in dem Firewall-Zugriffsprotokolle vorhanden sind (03.12.2024–24.04.2025), wurde kein Datenabfluss festgestellt; ob im Zeitraum ohne vorhandene Zugriffsprotokolle vom Zeitpunkt der erstmaligen Installation der Schadsoftware an (15.06.2022–02.12.2024) Daten abgeflossen sind, ist bislang nicht bestätigt

15 Kommentare

 
ifmkl 2025-05-21

Sogar bis zur Webshell ... ist das die Erhabenheit eines Betreibers kritischer Telekommunikationsnetze?

 
cosine20 2025-05-21

Ich arbeite im Ausland und bin deshalb gerade außerhalb Koreas, aber dass ich nach Korea fliegen muss, um den Mobilfunkanbieter und das Gerät zu wechseln, ist wirklich ... nervig.

 
roxie 2025-05-21

Und trotzdem werden sie in ein paar Monaten ganz selbstverständlich weiter auf Platz 1 bleiben, was einen nur fassungslos zurücklässt.

 
ahwjdekf 2025-05-20

Bei einem neuen Handy ist ein Wechsel des Mobilfunkanbieters zwingend nötig. Wer soll das bezahlen?

 
carnoxen 2025-05-20

Als Großkonzern nicht einmal ein Sicherheitsprogramm zu installieren – was für eine idiotische Aktion ist das bitte ...

 
forgotdonkey456 2025-05-20

Wenn man mit einer derart verzerrten Monopolstruktur mehr als 1 Billion Won Betriebsgewinn einfährt, hätte man wenigstens die Grundlagen im Griff haben müssen – was soll das bitte wirklich?

 
tsboard 2025-05-19

Ist das wirklich ein Vorfall, der nicht bei irgendeinem anderen Unternehmen, sondern bei SKT passieren konnte? Wie stark muss man bei der Serververwaltung eines Großkonzerns an Kosten gespart und sie nachlässig behandelt haben, damit es so weit kommen konnte ...

 
mcdasa 2025-05-19

Wirklich unglaublich dreist. Der Fehler liegt bei euch, aber weil ihr auch überleben müsst, wollt ihr keine Verantwortung übernehmen. Wenn Sie trotzdem gehen, zahlen Sie bitte wenigstens die Vertragsstrafen.

 
ifmkl 2025-05-19

Wow … Das ist wohl der erste Fall dieser Art und zugleich ein absoluter Negativrekord in der Geschichte Koreas … Ach … es ist wohl noch nicht vorbei … Kann man die Vertragsstrafe nicht erlassen?!

 
codemasterkimc 2025-05-19

Wenn man sich nur an die CIS-Benchmarks gehalten hätte …

 
wedding 2025-05-19

Wenn es eine Webshell ist, heißt es doch praktisch: Willkommen, kommt rein …

 
bungker 2025-05-20

Irasshaimase~~

 
mhj5730 2025-05-19

Als führender Telekommunikationsanbieter Südkoreas ... ein Betriebsniveau, bei dem man inzwischen fast sagen muss, dass das Unternehmen in die Geschichte verschwinden sollte. Krass.

 
dbs0829 2025-05-19

Ziemlich ernst ;;

 
xguru 2025-05-19

Das bedeutet wohl, dass man den Backdoor drei Jahre lang nicht bemerkt hat. Da es aus der BPF-Familie stammt, weiß man vermutlich nicht einmal, was alles kompromittiert wurde … Für SK-Nutzer scheint die beste Lösung zu sein, so schnell wie möglich zu wechseln.