Mozilla Firefox-Code-Repository von Mercurial zu GitHub migriert
(github.com/mozilla-firefox)- Firefox hat kürzlich sein Haupt-Repository von Mercurial zu GitHub migriert
- Bug-Tracking bleibt bei Bugzilla, Code-Reviews weiterhin bei Phabricator und CI weiterhin bei Taskcluster
- Derzeit ist GitHub das zentrale Repository, während der Mercurial-Server weiterhin durch Synchronisierung von GitHub aus gepflegt wird; auch bestehende Automatisierungssysteme sollen schrittweise auf Git umgestellt werden
- Das
try-Repository für CI-Tests basiert weiterhin auf Mercurial, wird aber zunehmend hinter einer Abstraktionsschicht verborgen und soll künftig auf Git umgestellt werden - Da Git nun standardmäßig verwendet werden kann, besteht der Vorteil, dass neue Beitragende nicht mehr zusätzlich Mercurial lernen müssen, sondern nur noch Git beherrschen müssen
- Früher musste dafür die Erweiterung
git cinnabarinstalliert werden, jetzt reicht die Standardversion von Git aus
- Früher musste dafür die Erweiterung
- Das bisherige Mercurial-
mozilla-centralwurde in Git in den Branchmainumbenannt, und der Branchautolandbleibt auch in Gitautoland - Der PR-basierte Workflow von GitHub wurde derzeit nicht eingeführt und ist nicht Teil dieser Änderung. Die Möglichkeit bleibt für die Zukunft offen, es gibt jedoch keinen offiziellen Plan
- Mozilla kann durch den Wechsel zu GitHub den Betriebsaufwand für die eigene VCS-Infrastruktur reduzieren
- Hauptziel ist es, die Kosten und die Komplexität zu senken, die damit verbunden sind, Leistung, Stabilität und Verfügbarkeit für ein Großprojekt selbst bereitzustellen
Detaillierte Chronik und Erläuterung vom Autor von git-cinnabar, Glandium: How I (kind of) killed Mercurial at Mozilla
> Mozilla beendet mit der Umstellung des Firefox-Code-Repositorys auf GitHub die Mercurial-Ära
- Mozilla hat beschlossen, das zentrale VCS für die Firefox-Entwicklung von Mercurial auf Git umzustellen und GitHub als offizielles Repository zu nutzen
- Grundlage dieser Entscheidung war auch die langjährige Entwicklung und Verbreitung des Erweiterungswerkzeugs
git-cinnabar, das Git-Nutzern einen reibungslosen Zugriff auf Mercurial-Repositories ermöglichte - Probleme mit der Branch-Struktur von Mercurial, das Wachstum der Repository-Größe und der Aufwand für den Betrieb eigener Server wirkten zusammen, sodass sich die Schwierigkeiten beim Erhalt der eigenen Infrastruktur immer weiter summierten
- Die Wahl von GitHub ist zwar nicht unumstritten, war aber angesichts von bereits tausenden internen Mozilla-Repositories auf GitHub im Hinblick auf Beitragsfreundlichkeit und Pragmatismus kaum zu vermeiden
git-cinnabarbegann als persönliches Side-Project aus einem internen Mozilla-Bedarf heraus, dürfte aber auch während der Übergangsphase weiterhin ein wichtiges Werkzeug bleiben
> „Ich habe das Feuer nicht gelegt, aber ich habe definitiv Öl hineingegossen.“
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