- Ab Chrome 137 beheben die neu eingeführten CSS-Eigenschaften
reading-flow und reading-order das Problem, dass visuelles Layout und Tastatur-Fokusreihenfolge nicht übereinstimmen
- Bisher konnten bei Flex-/Grid-Layouts DOM-Reihenfolge und visuelle Reihenfolge auseinanderfallen, was bei Accessibility-Tools oder der Tastaturnavigation zu Verwirrung führt
reading-flow steuert die Fokusbewegung anhand der visuellen Layout-Reihenfolge, mit reading-order lässt sich die Reihenfolge pro Element manuell festlegen
- Intuitiver und besser für die Accessibility als der bisherige
tabindex-Ansatz, da die Navigation innerhalb des Layouts lokal begrenzt wird
- Verschiedene Beispiele und Demos gibt es auf chrome.dev
Was ist reading-flow?
reading-order: Reihenfolge manuell festlegen
Vergleich mit dem bisherigen tabindex-Ansatz
- Bei
tabindex besteht das Risiko von Inkonsistenzen mit Accessibility-Tools
- Auch Fokussprünge durch doppelte Werte oder zwischen externen Elementen können auftreten
reading-flow definiert einen Fokusbereich, begrenzt die interne Navigation und macht bidirektionale Navigation klarer
- Positive
tabindex-Werte werden ignoriert; für interne Elemente kann tabindex weiterhin individuell gesetzt werden
Zusammenfassung
reading-flow ist ein neuer Ansatz zur layoutbasierten Festlegung der Fokusreihenfolge
- Die Übereinstimmung von visueller Ordnung und Tastaturnavigation verbessert die Accessibility und verhindert Verwirrung bei Nutzern
- Im praktischen Einsatz bietet es gegenüber
tabindex eine vorhersehbarere und konsistentere Erfahrung
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