22 Punkte von baeba 2025-05-07 | 9 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  1. Demo Driven Development (DDD) ist eine Strategie der Softwareentwicklung, die reale Demos gegenüber Dokumenten priorisiert, um schnell Feedback zu erhalten und die Richtung zu validieren.
  2. DDD ermöglicht es, Anforderungen wirksamer zu erfassen als mit textbasierten Erklärungen, indem frühe Implementierungen sowohl dem Team als auch den Stakeholdern eine konkrete Erfahrung bieten.
  3. Dokumentation bleibt weiterhin notwendig, ist aber wirksamer, wenn sie nach der Demo erstellt wird und die auf Basis der Demo verfeinerten Informationen widerspiegelt.

1. Was ist Demo Driven Development?

  • Klassischer Ansatz: Zuerst Dokumente wie PRD oder RFC schreiben, danach mit der Entwicklung beginnen.

  • DDD-Ansatz: Statt Dokumenten zuerst eine funktionierende Demo bauen und zeigen und dabei in Echtzeit Feedback sammeln.

  • Vorteile:

    • Intuitive und unmittelbare Reaktionen der Nutzer
    • Konkretisierung abstrakter Ideen
    • Auch kleine Teams können schnell validieren

2. Bedingungen und Bestandteile einer Demo

  • Es gibt eine Schnittstelle: Web-/Mobile-UI, CLI usw., die vom Nutzer bedient werden kann
  • Eine lebendige Vision: Anders als ein PRD in sofort erlebbarer Form
  • Erlebnisorientiert: Vermittlung durch tatsächliche Nutzung statt durch Erklärung
  • Kein fertiges Produkt: Ziel ist die Vermittlung des Kernkonzepts, primäres Ziel ist das Einsammeln von Feedback
  • Im kleinen Rahmen umsetzbar: Agil konzipiert, sodass 1~2 Personen sie erstellen können

3. So lässt es sich im Team anwenden

  • Das Erstellen von Demos fördern: Prototypen höher priorisieren als Dokumente
  • Zugänglichkeit verbessern: Die Demo so bereitstellen, dass alle darauf zugreifen können
  • In den Workflow integrieren: Demo-Reviews regelmäßig durchführen
  • Gezieltes Kern-Feedback einholen: Statt auf Äußerlichkeiten auf die Validierung der Idee fokussieren
  • In Tools investieren: Schnelle Prototyping-Tools beschaffen, die dem echten Produkt ähneln

4. Wann Dokumentation nötig ist

  • Nach der Demo: Verfeinerte Dokumentation auf Basis des durch die Demo gewonnenen Feedbacks
  • Design produktiver Systeme: Für Zuverlässigkeit, Performance und die Definition der Architektur sind klare Dokumente unverzichtbar

9 Kommentare

 
techiemann 2025-05-08

Reden ist billig, zeig mir den Code!

 
bluekai17 2025-05-08

Prototypen sollte ich nur alleine ansehen..

 
schang124 2025-05-07

Sehe ich genauso … je nach Demo-Niveau könnte das sehr wahrscheinlich zu einer Methodik werden, unter der Entwickler und Designer leiden. Damit Demo Driven erfolgreich ist, scheint das Niveau der Produktplanung ziemlich wichtig zu sein.

 
baeba 2025-05-07

Ein ungewöhnliches(?) Thema, deshalb habe ich es mitgebracht..
Wenn man sich den Inhalt ganz unten im Blog ansieht..
wirkt es so, als wäre der Text mit KI erstellt worden.

 
savvykang 2025-05-07

Das fühlt sich wie ein bloßer Etikettenwechsel bei Agile an.

 
nobae 2025-05-07

Eine Methodik, bei der Entwickler verheizt werden müssen ...

 
regentag 2025-05-07

Ist es ein Prototyp-Modell?
Der größte Nachteil ist, dass Kunden beim Anblick eines Prototyps denken, die Entwicklung sei schon komplett abgeschlossen, haha.

 
cgl00 2025-05-07

Reden ist billig, zeig mir den Code

 
techiemann 2025-05-08

Haha, ich wollte das gerade sowieso als Kommentar posten, und als ich runtergescrollt habe, sah ich, dass jemand genau denselben Kommentar schon geschrieben hatte.