Ein Tool für systematische Ordnerverwaltung
(clearfile.name)Dies ist ein Projekt, das aus dem Wunsch heraus begonnen wurde, Regeln für Dateinamen systematisch zu verwalten.
Es befindet sich noch in einem frühen Stadium und ist stark auf das Feedback echter Nutzer angewiesen.
Unten folgt eine Zusammenfassung des Einführungstextes aus dem Blog.
1. Die Technik der Dateiverwaltung für Nutzer stagniert
- Das Konzept der Datei entstand in den 1940er-Jahren mit Lochkarten und wurde mit der Weiterentwicklung magnetischer Bänder in den 1960er-Jahren zu einem nicht-physischen Konzept
- 1971 führte UNIX die Verzeichnis-/Baumstruktur ein und etablierte damit die moderne Form der Dateiverwaltung
- Dateiendungen werden seit den 1970er-Jahren verwendet; sie dienen dazu, den Dateityp zu unterscheiden und das auszuführende Programm festzulegen
- Doch danach hat sich das Dateisystem in den vergangenen 50 Jahren im Kern nicht verändert
2. Das Aufkommen des Internets und der Wert von Dateien
- Mit der Entwicklung des Internets wurde im Web eine Verwaltung strukturierter Daten wie
sitemap.xmleingeführt, doch die Dateiverwaltung auf privaten PCs hat sich nicht weiterentwickelt - Mit der Verbreitung von Cloud-Diensten und webbasierten Arbeitsumgebungen hat sich die Datenstruktur ins Internet verlagert
- Dennoch bleiben Dateien als reine Datenpakete, die nicht an ein bestimmtes Betriebssystem oder einen bestimmten Dienst gebunden sind, weiterhin ein wichtiges Gut
- Dateien systematisch zu verwalten ist nicht bloß Ordnung, sondern hilft auch dabei, Gedanken und Erinnerungen zu strukturieren
- Persönliche Daten sollten in geordneter Form vorliegen, um neue Technologien (z. B. LLMs) effektiv nutzen zu können.
4. Vorstellung des Projekts ClearFile.Name
- Ziel: Entwicklung von Technologien zur Steigerung der Effizienz bei der Datei- und Ordnerverwaltung.
- Bestandteile:
- File Name System - Ein Standardformat zur Definition von Benennungsregeln für Ordner und Dateien.
- ClearFile.Name-Website - Ein Tool zum Bearbeiten und Teilen von Benennungsmustern.
- ClearFileName-App - Ein Programm, das in echte Dateimanager integriert wird und Benennungsregeln anwendet.
5 Kommentare
Früher habe ich mich auch auf strukturierte Ordner konzentriert, aber seit
Everythingachte ich auf Ordner nicht mehr besonders. Schade ist nur, dass nicht auch der Inhalt von Dateien indiziert und durchsucht wird; für Dateien, die ich separat festhalten muss, nutze ich Tags.Es wäre viel besser, wenn sich die Technik zumindest bei Tags auf eine Weise vereinheitlichen würde, die zwischen Betriebssystemen übertragbar ist.
Der Link-Einsteller hat zwar auch noch einmal geantwortet, aber ich stimme diesem Kommentar bislang eher zu. Letztlich sucht man dann doch nach dem Zeitpunkt der letzten Dateimodifikation.
https://de.news.hada.io/topic?id=18699#cid33510
Ja, zunächst wäre es wohl ein Tool für Menschen, die sich unbedingt an Regeln für Dateinamen halten müssen.
Ich denke, in Zukunft wird eine Zeit kommen, in der weder Suche noch Navigation noch nötig sind.
Dass einem etwas allein durch Nachdenken direkt einfällt, dürfte selbst in ferner Zukunft schwierig bleiben, aber wenn in einer E-Mail oder im Text eines Messengers um eine Datei gebeten wird, halte ich es durchaus für möglich, dass beim Antworten passende lokale Dateien empfohlen werden.
https://partnerhelp.netflixstudios.com/hc/en-us/…
Richtliniendokumente wie unter dem obigen Link lassen sich in ein „System“ wie das folgende umwandeln.
https://clearfile.name/ko/demo/
Auf diesem System können verschiedene automatisierte Tools laufen, zum Beispiel zur automatischen Erstellung per Dateivervollständigung.