Problem
- In unserer Umgebung gibt es viele Geräte, die über einen seriellen Port verbunden werden (oft als COM-Port bezeichnet), etwa GPS-Module, IRDA usw.
- Gewünscht ist, dass das physische Gerät mit einem Computer verbunden ist und die Anwendung auf einem entfernten Gerät über das Netzwerk ausgeführt wird
- Da die Anwendung Daten nur über einen seriellen Port lesen kann, muss der Client einen virtuellen seriellen Port verwenden
- Daher benötigen wir
- einen Server, der mit dem Gerät über den physischen seriellen Port kommuniziert und den Dienst über das Netzwerk bereitstellt
- einen Client, der sich mit dem Server verbindet
- einen virtuellen seriellen Port
Lösung
- Eine der Lösungen ist die gemeinsame Nutzung von Telnet und RFC2217 - Telnet COM Port Control Option
- Damit lässt sich das oben genannte Problem vollständig lösen
- Es gibt viele Programme, die Telnet+RFC2217-Weiterleitung für serielle Ports unterstützen (Server und Clients für Windows und Linux)
- Falls nötig, kann der COM-Port multiplexiert oder die übertragenen Daten verschlüsselt werden
Anwendungsbeispiele
Windows
- Der Server wird mit hub4com aufgebaut
- Der Client verwendet hub4com und den virtuellen seriellen Port-Treiber com0com
Linux
- Der Server wird mit ser4net aufgebaut
- Der Client verwendet den Befehl socat
5 Kommentare
Wenn Sie mit com0com zwei serielle Ports verbinden, können Sie Software für serielle Kommunikation auch ohne zusätzliche Hardware entwickeln und testen.
Ich habe zu Hause noch ein externes Modem übrig. Aber es gibt keine Telefonleitung mehr.
Früher habe ich intensiv CTI-Entwicklung gemacht, deshalb habe ich mir eine gebrauchte alte Vermittlungsanlage besorgt und ins Büro gestellt.
Eine Dialogic-Karte habe ich auch bei eBay gekauft, haha.
Da es jetzt auch die OpenAI Realtime API gibt, wollte ich mal GeekNews zum Anhören per Telefon entwickeln, aber … ach, es gibt so viel zu tun, dass ich es ständig aufschiebe.
Es ist wirklich schon ewig her, dass ich das Wort COM-Port gehört habe, haha.
Heutzutage gibt es viele Leute, die nicht einmal mehr einen Desktop-PC benutzen, daher kennen manche das vielleicht gar nicht mehr.
Ähnlich ist auch bei USB der Zugriff über das Netzwerk möglich.