2 Punkte von GN⁺ 2024-12-29 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Googles Suchergebnisse sind voller Werbung, und OpenAI nutzt derzeit Googles Strategie aus den 2000er-Jahren

  • Erfolgsfaktoren von Google in den 2000er-Jahren

    • Google war mit einer einfachen und leicht nutzbaren Oberfläche erfolgreich
    • Yahoo bot damals zu viele Auswahlmöglichkeiten, was bei den Nutzern zu Ermüdung führte
    • Google machte die Entscheidung für Nutzer mit einem schlichten Suchfeld und einer klaren Ergebnisliste einfach
  • Das Auftauchen von Werbung

    • Frühe Google-Anzeigen waren klar außerhalb der Suchergebnisse gekennzeichnet und wurden so gezeigt, dass Nutzer die für sie relevanten Anzeigen sahen
    • Mit der Zeit wurden Anzeigen jedoch oberhalb der Suchergebnisse platziert, wodurch organische Treffer verdrängt wurden
    • Mit der Entwicklung der SEO-Branche verwandelten sich organische Treffer in optimierte, werbliche Inhalte
  • KI und Google im Jahr 2024

    • Der obere Bereich der heutigen Google-Suchergebnisse ist voller von KI erzeugter Texte, gefolgt von Google-Produkten, Werbung, YouTube-Videos und mehr
    • Nutzer müssen sich durch viel visuelles Rauschen arbeiten, um die gewünschten Informationen zu finden
    • Das erinnert an die Auswahlparalyse und visuelle Verwirrung von Yahoo in den 2000er-Jahren
  • OpenAIs ChatGPT-Suche

    • Die Suchergebnisse von ChatGPT werden in Gesprächsform präsentiert und verursachen dadurch weniger visuelle Unruhe
    • Es wird eine einzelne Antwort gegeben, und Nutzer können Informationen im Dialog erhalten
    • OpenAI erzielt derzeit noch keine Einnahmen über die Suche und betont die Verknüpfung mit vertrauenswürdigen Quellen
  • Die künftige Richtung

    • Wenn OpenAI Vertrauen aufbauen kann, besteht die Möglichkeit, Google zu ersetzen
    • Google muss die frühere Einfachheit und Vertrauenswürdigkeit wiederherstellen

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-12-29
Hacker-News-Meinung
  • Ein Nutzer berichtete, dass er nach einem Zitat aus einem Hörbuch suchen wollte, aber von den Google-Suchergebnissen enttäuscht war. Er erwähnte, dass eine andere Suchmaschine namens o1 bessere Ergebnisse geliefert habe.

    • Er argumentierte, dass Google seinen ursprünglichen Wert nicht mehr liefere und ersetzt werden müsse.
  • Die SEO-Branche wurde mit „Dark Google“ verglichen und als mächtige Kraft beschrieben, die die Integrität von Googles Suchergebnissen bedroht.

    • Es wurde darauf hingewiesen, dass Google zunehmend von den wirtschaftlichen Anreizen von Dark Google abhänge.
    • Zudem wurde gewarnt, dass auch KI solchen Anreizen letztlich nicht widerstehen könne.
  • Es wurde die Sorge geäußert, dass SEO das Web durch Googles Algorithmus ruiniert habe und dass sich die Lage durch von LLMs erzeugte Inhalte noch weiter verschlimmern werde.

  • Googles Algorithmus wurde dafür kritisiert, es Nutzern schwer zu machen, das zu finden, was sie suchen.

    • Google habe hilfreicher sein wollen, sei dabei aber vielmehr schlechter geworden.
  • Es wurde argumentiert, dass Googles Erfolg nicht auf einer einfachen und benutzerfreundlichen Oberfläche beruhe, sondern darauf, dass es deutlich besser als die Alternativen gewesen sei.

  • Es wurde erklärt, dass SEO-Experten versuchen, ihre eigenen Inhalte in die Trainingsdaten von LLMs aufnehmen zu lassen.

    • Es wurde die Sorge geäußert, dass es in Zukunft überall Produktplatzierungen geben könnte.
  • Es wurde behauptet, dass Google zu einem Vermögenswert der Regierung geworden sei und Gedanken und Handlungen kontrolliere, indem es auswähle, was Nutzer zu sehen bekommen.

    • Außerdem wurde erwähnt, dass Open AI von Anfang an dasselbe Ziel gehabt habe.
  • Es wurde erläutert, dass Googles Suchergebnisse seit Jahren nutzlos seien und dass nun LLMs Antworten auf alle Fragen lieferten.

  • Es wurde kritisiert, dass Googles Suche sich zu Yahoo entwickle und dass die Person, die damals die Yahoo-Suche ruiniert habe, nun Google leite.

  • Es wurde behauptet, dass Googles KI-Übersichten nützlich seien und man dadurch erstmals echte Antworten auf Fragen erhalten könne.

    • Gleichzeitig wurde gewarnt, dass man woanders hingehen werde, falls Google die Suche erneut erschwere.