Rosetta@home auf dem Raspberry Pi 4B ausführen – mit Docker
(gigglehd.com)Vor Kurzem gab es die Nachricht, dass Rosetta@Home, ein BOINC-basiertes Projekt zur Analyse der Proteinfaltung, nun Clients für die ARM64-Architektur unterstützt. ( https://tomshardware.com/news/… ) In diesem Zusammenhang wird vorgestellt, wie man Docker auf einem Raspberry Pi 4B installiert und darauf Rosetta@home-Berechnungen ausführt. (Koreanisch)
Rosetta@home ist ein Projekt zur Analyse der Proteinfaltung mit einer recht langen Geschichte und analysiert angesichts der aktuellen COVID-19-Lage Proteine, die aus der Oberfläche des Virus herausragen. Solche Arten von verteiltem Computing wurden gewöhnlich meist nur auf x86-Plattformen durchgeführt, doch mit dem fortlaufenden Wachstum der ARM-Plattformen halten nun offenbar auch ARM-basierte Systeme in diesem Bereich Einzug. Derzeit beteiligen sich an diesem Projekt schätzungsweise mehr als 194.000 Systeme und liefern eine Rechenleistung von bis zu etwa 13,1 Petaflops.
Teilnehmen können nur Raspberry-Pi-Geräte mit 64-Bit-AP, also Raspberry Pi 3 oder 4, auf denen ein 64-Bit-Linux läuft. Da Raspbian, das standardmäßig für Raspberry Pi bereitgestellte OS, ein 32-Bit-Betriebssystem ist, kann man mit diesem unverändert nicht an dem Projekt teilnehmen. 64-Bit-Linux-Images für Raspberry Pi werden jedoch etwa von Ubuntu bereitgestellt; deren Nutzung ist der entscheidende Punkt. Wenn Sie einen kaum genutzten Raspberry Pi ungenutzt herumliegen haben, warum nicht einmal bei diesem Projekt mitmachen?
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